März 2011 - Marokko

Sonntag 27. Februar 2011  -  Genf

Eigentlich möchten wir erst am Montag fahren, doch der Wetterbericht sagt für die Nacht vom Sonntag auf den Montag Schnee voraus. Unser Wohni hat aber Sommerpneus und so beschliessen wir, am Sonntagnachmittag wenigstens von Bäretswil nach Genf zu fahren. In Genf stellen wir dann fest, dass der TCS-Campingplatz am See noch geschlossen hat und wir mit einem Platz neben dem Flughafen vorlieb nehmen müssen. Nebst 36.- also auch noch den Fluglärm. Denn wir stehen etwa 1 km vor der Piste, direkt in der Einflugschneise. Es ist zwar interessant, den vielen Flugzeugen zuzuschauen, aber einschlafen wird dann doch ziemlich hinausgezögert.

Montag, 28. Februar 2011  -  Cap d'Adge

Nach einer nicht besonders ruhigen, dafür saukalten Nacht fahren wir nun weiter. Am ehemaligen Zoll noch schnell Geld wechseln, dann geht's über die französischen Autobahnen Richtung Süden. Gegen Abend treffen wir in unserem Etappenziel Cap d'Agde, direkt am Mittelmeer, ein. Wir waren schon im Herbst hier, auf dem gleichen Stellplatz und auch heute ist er wieder fast voll. Einen Spaziergang durch die vielen Marinas mit den tausenden von Booten lassen wir uns, trotz nur 10° nicht nehmen. Wir finden für den morgigen 43. Hochzeitstag sogar noch ein kleines Geschenk für Anita. Nach einem ruhigen Fernsehabend schlafen wir bei vernünftiger Temperatur gut und lang.

Dienstag, 01. März 2011  -  Peñiscola

Heute morgen hat uns kein Flugzeug geweckt. Ruhig frühstücken wir und grad als wir wegfahren wollen, kommt der Kassierer doch noch, seine 5 Euro's abzuholen. Nun heute heisst's einige Kilometer fahren. Barcelona wollten wir eigentlich am Mittwoch besuchen, doch die beiden Campingplätze, die sowohl eine Busverbindung zur Stadt als auch Bewachung bieten, haben leider beide noch geschlossen. So umfahren wie Barcelona und so steuern wir einen Stellplatz in Peñiscola an. Unterwegs halten wir an der 'Teufelsbrücke' deren Legende uns unheimlich bekannt vorkommt. Hier handelt es sich aber um ein Aequadukt, das aus der Römerzeit stammt.

Die Stellplatz in Peniscola liegt direkt vis-a-vis vom Hotel Plaza, nur ein paar Meter vom Strand. Selbstverständlich machen wir den obligatorischen Strandspaziergang, bei immerhin etwa 18°. Nur, Peñiscola schläft noch den Winterschlaf, das Plaza Hotel ist zwar geöffnet, aber sowohl das Grandhotel als auch alle die Restaurants und Boutiquen an der Promenade sind n och geschlossen. Sie warten auf den Sommer.  

Mittwoch, 02. März 2011  -  Murcia

Auch heute haben wir ruhig geschlafen, auch wenn wir uns zwischen all den riesigen Motorhomes fast ein bisschen am falschen Platz vorgekommen sind. Wir sind durch die schiere Kleinheit unseres Van richtig aufgefallen.
Nun nach dem Ver- und Entsorgen des Vans sind wir dann zum Hafen von Peñiscola gefahren und auf die Burg gestiegen. Über viele Treppen ging's bis zur obersten Zinne. Die Altstadt von Peñiscola liegt wunderschön auf einer kleinen Insel, nur durch ein schmales Band mit dem Festland verbunden. Hier war angeblich im Mittelalter ein Piratennest. Wir können das aber eigentlich nicht glauben, denn die Burg wurde von den Templern errichtet.

Das Besichtigen macht ein bisschen Hunger, und so genehmigen wir uns in einer kleinen Bäckerei einen ausgezeichneten Kaffee resp. eine dicke Schokolade.

Am Nachmittag fahren wir weiter Richtung Süden. Gemäss Internet soll in Benidorm, nicht weit von der Autobahn ein Stellplatz mit allem Chichi sein. Er wird auch anstandslos gefunden, nur... er ist voll, voller geht gar nicht mehr. Na dann, fahren wir halt weiter nach Murcia, auch dort soll ja wieder ein Stellplatz sein. Der ist dann allerdings äusserst schwer zu finden. Ich wollte schon aufgeben als uns ein Spanier, der gesehen hat, dass wir den Platz suchen, erklärt hat, wie wir dahin kommen. Und siehe da, Platz gefunden, alles paletti, und erst noch sehr günstig (mit freiem Internetzugriff).

Donnerstag, 03. März 2011  -  Granada

Wir sind heute morgen nicht, wie ursprünglich geplant, nach Marbella, sondern nur bis nach Granada gefahren. Erstaunlicherweise geht die Autobahn bis in eine Höhe von 1350 müM. Es war eine wirklich schöne und kurzweilige Fahrt durch die Berge.

In Granada gibt es einen Stadtcamping und so haben wir hier parkiert und sind mit dem öffentlichen Bus, der direkt vor dem Camping hält, in die Innenstadt gefahren. Nach einem kurzen Spaziergang durch die Fussgängerzone und dem Besuche der geschlossenen Kathedrale haben den Aufstieg zur Alhambra unter die Füsse genommen. Dies weil da ein Wegweiser war: Fussweg zur Alhambra: 850 Meter. 

Allerdings stand da nicht, dass damit nur das unterste Tor in den Park gemeint war. Danach  kam dann ein Aufstieg, der sich gewaschen hat. Gut und gerne noch einmal 1.5 km steil den Berg hinauf. Und dann der Hammer: Dort wo wir dann die Alhambra betreten konnten, da war kein Ticketschalter und Tickets sind nun mal erforderlich um die einzelnen Gebäude anzusehen. Der Ticketschalter befindet sich einfach am anderen Ende der Alhambra, ein Fussmarsch, wie mir gesagt wurde von etwa 30 Minuten. Wir haben uns dann ein Taxi genommen.

 Die Besichtigungen danach waren nicht schlecht, aber auch nicht gerade eine Reise wert.

Gegen Abend, so richtig durchgefroren,  sind wir dann zurück in die Stadt gelaufen und haben im 'El Corte Ingles' ein bisschen eingekauft, uns aufgewärmt und Kaffee getrunken. Danach sind wir noch eine Stunde durch die riesige Fussgängerzone spaziert, natürlich nicht ohne Geld auszugeben, und haben schliesslich den Bus zurück zum Campingplatz genommen.

Freitag, 04. März 2011  -  Marbella

Heute Morgen sind wir etwa um sieben erwacht - stockdunkel und saukalt. Hier im Südwesten scheint die Zeit massiv verschoben zu sein. Ja natürlich, wir sind in Granada auf 700 müM, aber trotzdem sollte es am 4. März am frühen Morgen doch nicht 3° (in Worten: drei Grad Celsius) haben. Verrückte Welt, wir müssen heizen. So gegen 9 Uhr fahren wir ab und dann kommen die 10 schlimmsten Minuten für Anita.

Wir fahren Richtung Málaga, also nach Süden und müssen dabei über einen kleinen Pass von 800 müM, auf der Autobahn, und es schneit, es schneit was runterkommt, es ist kaum noch Sicht und das weisse Zeug bleibt auf der Strasse liegen. Sämtliche Fahrzeuge fahren nur noch etwa 30 und ich muss mich wahnsinnig konzentrieren, dass unser Wohni nicht abwärts rutscht. Ich kann daher erst eine Foto machen, als alles schon fast vorbei ist und wir wieder auf etwa 500 müM sind.

Kurz nach Mittag sind wir dann hier auf dem Campingplatz in Marbella angekommen und ich kann endlich Anitas Wusch erfüllen, einmal zwischen den Promis an der Promenade zu bummeln. (Wir wollten ja schon letzten Herbst hier rasten, haben aber keinen Parkplatz gefunden. Mit dem öffentlichen Bus fahren wir direkt ins Stadtzentrum.

Beim Bummeln an der Corniche respektive dem Boulevard gibt es Hunger und wir verpflegen uns in einem kleinen Strandrestaurantauf der, nach einer Weile dann doch recht zügigen Terrasse.

Nach einem ausgiebigen Altstadtbummel und kurzem Einkauf im Zara sind wir nun wieder zurück im Wohni.

Samstag, 05. März 2011  -  Tarifa

Wir haben heute Nacht nicht besonders gut geschlafen, zwar war der Campingplatz ausgesprochen ruhig, aber das wirklich enorme Gewitter, das sich etwa 5 Stunden lang direkt über Marbella ausgetobt hat und erst so gegen 04 Uhr ruhe gab, hat dafür gesorgt. Wir haben heute morgen auf den Strassen teilweise die riesigen Wassermassen von Himmel gesehen.
Nun wir sind das restliche kurze Stück bis nach Tarifa gefahren, haben uns brav bei der Reiseleitung gemeldet, machen Service in und ums Wohni und warten ansonsten auf den Termin von heute Abend. Ersten soll uns ein spanischen Nachessen spendiert werden und dann sollen wir in alle Geheimnisse unserer Marokkoreise eingeweiht werden. Das einzige das wir bereits wissen, ist, dass wir morgen sehr früh aufstehen müssen, denn unsere gebuchte Fähre legt schon um 07:30 ab.

Sonntag, 06. März 2011  -  Ceuta

Wir sind heute morgen sehr früh geweckt worden, kurz gefrühstückt und schon ging es los. Im Konvoi, alle 13 Fahrzeuge schön hintereinander, nach Algeciras. Dort in den Hafen und auf die entsprechende Spur der Fähre. Dann hiess es warten, warten und noch einmal warten. So gegen 08:30 wurde uns dann mitgeteilt dass Sturm herrsche und die Fähre noch nicht fahren können. Um 10:30 wurden wir dann plötzlich abgefertigt und schon um 13:00 Uhr legte die Fähre ab. Der Sturm herrschte immer noch und die Fähre brauchte statt 35 Minuten, deren 120. Rundum wurde gekotzt und es war schon schwierig selbst ruhig zu sein.

Nun in Ceuta angekommen fuhren wir wieder im Konvoi zum Zoll. Das reinste Chaos. Sowas haben wir noch nie gesehen. Die Reiseleitung wurde ganz einfach genötigt entweder 50 Euro zu bezahlen (als Trinkgeld) oder zu akzeptieren, dass alle 13 Fahrzeuge gefilzt werden. In 2 Kolonnen standen wir nun da und Anita musste wohl oder übel zur Polizei, die Stempel in die Pässe holen, zum Zoll, den Stempel fürs Fahrzeug holen und kam dann, wirklich geschafft, nach etwa 30 Minuten wieder zurück und ich selbst bin während dieser Zeit zwar immer etwas weiter gekommen, aber es dauerte dann doch noch etwa 15 Minuten, bis wir weiterfahren konnten.
Die Fahrt von der Grenze nach Tanger selbst verlief dann wenig ereignisreich, abgesehen von einem Wolkenbruch der beinahe die Strasse wegspülte und dafür sorgte, dass die ganzen Lastwagen und übrigen Marokkaner nicht mehr weiterfuhren. Wir haben's trotzdem gemacht und ein weiteres Abenteuer überstanden. 
Dann zuletzt, als wir zum Campingplatz gefahren sind (wieder im Konvoi) haben sich Kinder an die Veloträger der Fahrzeuge gehängt, auch bei uns, und sind ein Stück mitgefahren - war äusserst gefährlich - scheint aber ein Volkssport zu sein.
Nun stehen wir auf dem Camping in Tanger und verbringen einen ruhigen Abend.

Montag 07. März 2011  -  Tanger

Der heutige Tag fängt gemütlich an, nach den Frühstuck, so gegen 9 Uhr fahren wir alle zusammen, mit einem reservierten Bus und einem ganz speziellen Führer (komplett in schwarz, mit weisser Krawatte und weissen Schuhen) zur Stadtbesichtigung. Zuerst ging's zum Cap Spartel, dem westlichten Punkt Afrikas. Da war allerdings nicht sehr viel zu sehen, ausser ein Dutzend Souvenierverkäufer und viel Wasser. 
Danach mit dem Bus weiter Richtung Stadtzentrum. Nur, nach etwa 5 km gab der Bus den Geist auf und wir wanderten etwa 30 Minuten auf der ansonsten menschenleeren Strasse in Stadtrichtung, aus der dann tatsächlich eine Reservebus kam.

Damit ging's nun definitiv ins Zentrum. Zuerst zur Bank, damit wir endlich Geld wechseln können. Ich bekam für meine Franken ein 2 cm dickes Bündel von Banknoten. Dann besichtigten wir eine Ausgrabungsstätte der Phönizier (na ja) 

und dann in die Kashba resp. die Medina (die Altstadt). Hier war nun wirklich was los. Sicherheitshalber gingen wir relativ geschlossen durch die verwinkelten und sehr schmalen Gassen, um nicht plötzlich Kinderhände in den Taschen zu haben. Sie ist sehenswert die Medina, die Schneider in ihren Kabäuschen (vier Schneider in einem Raum, nicht grösser als ein Doppelbett), die Zwirner auf der Gasse und auch die Fladenbrotbäckerei, die wir besichtigen konnten. Alles mit einem enormen Aufwand von Leuten.
Danach sind wir durch den Markt gebummelt - den richtigen Markt, nicht den Touristenmarkt und auch hier, eine unglaubliche Fülle von Fleisch, Obst, Gemüse und Blumen. Berberfrauen in Ihren Trachten bieten Gemüse an und Einwohner kaufen zu erstaunlichen Preisen ein. Wir haben uns 1 kg Erdbeeren geleistet und mussten dafür glatt 12 Dirham (CHF 1.40) bezahlen.

Zurück zum Campingplatz brachte uns dann wieder unser Bus. Und nach einem kleinen Mittagessen (Erdbeeren mit Schlagrahm) haben wir die Herkules-Grotte besichtigt und in der Gruppe einen Pfefferminztee getrunken.
Und abends, nach der Fahrerbesprechung für morgen einen ruhigen Abend, mit feinem Nachtessen verbracht.

Dienstag 8. März 2011 -  Mohammedia

Wir sind heute Morgen in aller Ruhe so gehat uns ausserordentlich gut gefallen. Danach gen 9 Uhr abgefahren und fuhren über die Autobahn nach Asilah. Ein kleines aber feines Städtchen an der Küste. Der Rundgang durch die Altstadt hat uns ausserordentlich gut gefallen. Danach sind wir im neuen Teil des Städtchens durch den Markt geschlendert. Erstaunlich was da alles an Obst und Gemüse angeboten wird. Das war ein richtiges Gewusel und Durcheinander. Aber schön anzusehen.

Wir haben danach den Rest der heutigen Teilstrecke, eigentlich ein reiner Fahrtag, unter die Räder genommen und sind die 250 km bis nach Mohammedia gefahren. Hier stehen wir nun auf einem sehr schön, direkt am Meer gelegenen Campingplatz und bleiben hier auch für 2 Tage. Morgen soll es per Bus nach Rabatt gehen.

Mittwoch, 9. März 2011 - Rabatt

Wir sind heute morgen mit dem für uns gecharterten Bus nach Rabat gefahren. Obwohl es anfänglich noch ein bisschen geregnet hat wurde es im Laufe des Tages dann doch noch recht warm. Wir besuchten nacheinander den Palast des Monarchen, 

das Mausoleum Hassans, 

Das Kastell mit der riesigen Storchenkolonie, die Kasba mit dem botanischen Garten und nach dem Mittagessen noch dem Souk. 

Da wir vor etwa 7 Jahren bereits einmal hier waren, hat es uns nicht besonders 'umgehauen'. Aber es war recht schön und durch den deutschsprechenden Guide auch recht interessant.
Nach dem Souk-Besuch wurden wir dann wieder zurück zum Campingplatz gefahren.

Donnerstag, 10. März 2011  -  El Jadija

Wir haben heute morgen ausgeschlafen und sind dann gemütlich nach El Jadida gefahren. Zuerst über die Autobahn um Casablanca herum und dann über die normale Strasse. Unterwegs von der Autobahnausfahrt zur Route National mussten wir wohl oder übel den ganzen Wochenmarkt in Bir Jdit der Länge nach durchfahren. War das ein Gewusel von Leuten, wie bei uns auf dem Jahrmarkt und wir mitten drin. Im Schritttempo oder noch langsamer ging's vorwärts. Aber wir wurden keinesfalls belästigt, im Gegenteil, die Leute haben und gewunken und hallo gerufen. Leider hatte ich nicht dem Mut eine Foto zu machen.
 

Am Abend haben wir die portugiesische Altstadt besucht und uns die Regenwasser-Zisterne aus dem Mittelalter angesehen. Nach einem kurzen Bummel über den Markt sind wir mit einen Petit Taxi (15 Dh) wieder zurück zum Camping gefahren. Nun stehen wir auf dem Platz in El Jadida und werden hier übernachten.

Freitag, 11. März 2011  -  Marrakech

Heute sind wir nach Marrakech gefahren. Da wir nicht auf die Bergstrecke mit der schmalen Strasse wollten, aber auch nicht über die Autobahn rasen wollten, fahren wir eben auf der normalen Strasse, der RN 7. Das ist alleine schon ein Abenteuer, Die Strasse ist durchwegs 4 spurig, je 1 Spur für den Verkehr und eine Spur (nicht asphaltiert) für die Eselkarren. Und manchmal war auch die asphaltierte Spur zu schmal für ein Auto. Das Kreuzen war manchmal abenteuerlich und die Strasse besteht zwischen den Schlaglöchern durchaus auch aus Asphalt.

Marrakech angekommen, war das Routebook aber nicht für die RN 7 geschrieben und so haben wir doch etliche Zeit damit verbracht, den Campingplatz zu suchen. Und nachdem wir bis ins Stadtzentrum von Marrakech gefahren sind ,haben wir den Platz dann schliesslich etwa 20 km ausserhalb der Stadt gefunden und sind dort gut gelandet.
Am Abend war dann Marrakech bei Nacht angesagt und die Tourleitung hatte für uns einen Bus organisiert. Damit fuhren wir ins Zentrum zum Platz der Gaukler. Ein riesiger Platz, gefüllt mit tausenden von Leuten (wenige Touristen9) und einem gewaltigen Durcheinander. Hier sind wir in einer marokkanischen Freiluftbeiz bewirtet worden und haben danach noch ein bisschen die Atmosphäre der verschiedenen Darbietungen und einen gewaltigen Platzregen genossen.

Samstag, 12. März 2011  -  Marrakech

Für heute ist eine Stadtbesichtigung angesagt. Schon um 9 Uhr standen die Charterbusse für unsere kleine Gruppe bereit und dann ging's zu Fuss durch die Altstadt, genauer durch den Souk der Handwerker. Wir haben uns den Bäcker, den Schmied usw. angesehen und teilweise gestaunt, wie man unter diesen Bedingungen arbeiten kann. Die Backstube z.B: bäckt nur Brot das die Leute zum Backen bringen. Selbst wird kein Brot hergestellt, sondern eben nur im Auftrag gebacken - crazy.

Danach ging's in eine Kräuterapotheke. Hier wurden uns die verschiedensten Kräuter, Salben und Tees gezeigt und natürlich auch verkauft. Und natürlich sind auch wir mit einer entsprechenden Tüte aus dem Laden gekommen. Nach einem leider sehr touristischen Mittagessen wurden wir mit Kutschen zu einem sehr schönen Garten, der Yves Saint Laurent gehörte gefahren. War eindrücklich. 

Und zuletzt ging's dann wieder mit dem Bus zurück zum Campingplatz.

Sonntag 13. März  -  Agadir

Heute steht 'nur' die Fahrt von Marrakech nach Agadir auf dem Programm. Es werden uns von der Reiseleitung 3 verschiedene Strecken vorgeschlagen. Uber einen 2100 m hohen Pass im Hohen Atlas, die Normale Strasse und die fertiggestellte Autobahn. Nachdem der Pass evtl. Schnee haben kann, haben wir uns dann für die normale Strasse entschieden. Allerdings, als diese dann immer etwas schlechter geworden ist, sind wir kurzerhand auf die Autobahn gefahren und haben uns dort sichtlich wohl gefühlt. 

Im Laufe des Nachmittags sind wir dann in Agadir auf dem Zeltplatz angekommen. Hier, und auf einem halben Dutzend weiterer Riesen plätze stehen all die Franzosen die hier in Marokko überwintern - es sind bestimmt mehrere Tausend.

Montag 14. März  -  Agadir

Heute steht eine Stadtrundfahrt und Besichtigung der Kasba (mit Mittagessen) auf dem Programm. Die Stadt Agadir hat eigentlich nichts besonderes zu bieten, denn nach dem grossen Erdbeben im Jahre 1960 wurde die restliche Stadt ja plattgemacht und wieder neu aufgebaut. Das einzige Besondere ist, die Stadt ist weiss, alle anderen marokkanischen Städte sind ja ockerfarben.

Der Strand ist natürlich zur Zeit, es stürmt und regnet ja, menschenleer, sieht aber tatsächlich sehr schön aus. 

Die Aussicht von der Kasba ist zwar sehenswert, aber da es regnete und stark windete, nicht besonders angenehm.

Dienstag, 15. März 2011  -  Tafraoute

Heute wird nach Tafraoute gefahren. Aber zuerst musste noch unser Abwasser und WC entleert werden. Dann ging es die ganze Strecke wieder zurück nach Agadir und auf die Strasse, auf der wir hergekommen sind. Eigentlich sollten wir über Tiznit fahren und dorrt eine Silberschmiede besichtigen (und natürlich möglichst viel kaufen), aber beim Flughafen sind wir dann auf die R105 verzweigt und haben die Strecke über die Berge genommen. Es war eine sehr schöne und eindrückliche Fahrt, zwar auf schmaler Strasse, aber praktisch ohne Verkehr. 

Der höchst Punkt dabei war ein Pass mit 1628 m und danach ging's dann bergab bis nach Tafraoute, das auf etwa 1000m liegt.
 

Mittwoch, 16. März 2011  -  Tafraoute

Wir bleiben heute in Tafraoute und faulenzen. Gegen Mittag sind wir durch einen Palmenhain ins Stadtzentrum gelaufen und haben und dort den Wochenmarkt angesehen. Es ist zwar immer wieder in etwa das Gleiche, aber doch erstaunlich was so ein Souk zu bieten hat. Da steht der Metzger direkt neben dem Schuster und der Lebensmittelhändler mit z.B: Datteln und tausenden von Bienen direkt neben einem Ziegenhändler. Wie immer ein riesiges Gewusel. 

Donnerstag, 17. März 2011  -  Tafraoute

Und auch heute machen wir fast das Gleiche wie gestern. Nämlich Nichts. Wir erholen und von den bisherigeren Reisestrapazen. So gegen 9 Uhr besteigen wir dann einen Jeep, mit dem wir die nähere Umgebung auskundschaften. Wir fahren zu einem alten Berberdorf, sehen und den Hut von Napoleon an, bestaunen die blauen Steine eines belgischen Malers und besichtigen ein uraltes, traditionelles Haus einer Berberfamilie. So gegen 12 Uhr sind wir dann wieder zurück und geben uns dem süssen Nichtstun hin.

Unsere bisher gefahrene Strecke in Marokko:

Freitag 18. März 2011  -  Taliouine

Heute morgen fahren wir von Tafraoute nach Taliouine. Dies ist eine reine Bergstrecke, über ein paar Pässe, aber immer über 1000müM. Es ist eine wirkliche unglaublich schöne Landschaft. Die Leute, denen wir begegnen, sind schon fast unheimlich freundlich und zuvorkommend. Viele Kinder stehen am Strassenrand und betteln für Bonbons, Anita verteilt etwa 1 kg davon - bis wie keine mehr haben.

Hier in Taliouline stehen wir nun auf dem Campingplatz und werden morgen früh weiterfahren.

Samstag 19. März 2011  -  Ait Ben Haddou

Heute fahren wir nach Ait Ben Haddou, der alten Berberstadt, die ein UNESCO Weltkulturerbe darstellt. Es sind etwa 200 km zu fahren. Unterwegs sehen wir dauernd die Schneeberge des Hohen Atlas. Es sieht einfach grandios aus. Die Strasse ist ganz unterschiedlich von schmal bis normalbreit, von Piste bis neu asphaltiert und wunderbar zu fahren. Speziell für meine Ohren.

In Ait Ben Haddou angekommen besichtigen wir die uralte Kasbah. Nachdem wir auf einem Parkplatz der Neustadt parkiert haben, überqueren wir den Fluss auf Sandsäcken. Bis vor 6 Monaten gab es noch keine Brücke und im Winter, bei 4 m Wasserstand waren die Einwohner für etwa 2 Monate komplett abgeschottet. In diesen Mauern wurden sehr viele grosse Filme gedreht. Lawrence von Arabien, Das Juwel vom Nil, Gladiator usw. Insgesamt anscheinend 28 Hollywood Filme.

Natürlich sind wir bis zum Agadir (Speicher) ganz oben geklettert. Von hier hat man eine geniale Rundsicht. Zurück ging es dann über die neue Fussgängerbrücke. Danach zeigte man uns wie das Argan-Oel erzeugt wird. Natürlich in einem Verkaufsgeschäft.

Sonntag 20. März 2011  -  Todra-Schlucht

Wir haben heute eine zweigeteilte Fahrt vor uns. Zuerst werden wir die Dades-Schlucht besichtigen und dann auf einem Campingplatz vor der Todra-Schlucht nächtigen. Allerdings kam es dann aber Anders. Zuerst sind wir sehr spät aufgestandene, da ich sehr schlecht geschlafen habe. Dann waren wir die letzten die den Campingplatz verlassen haben und haben dann beschlossen, zuerst in Quarzazate die Kasbah Taourirt zu besichtigen. Das hat sich dann auch wirklich gelohnt. Trotz 40 Dh Eintritt. Danach spazierten wir durch die alte Medina und sind erst nach 2 Stunden weitergefahren. Unterwegs hielten wir in Mitten eines kleinen Dorfes an und ich habe 1 Stunde geschlafen. Und so war da natürlich keine Zeit mehr um in die Dades-Schlucht zu fahren. Wir haben dann einfach den Weg zum Campingplatzt der Todra-Schlucht unter die Räder genommen und sind hier wohlbehalten angekommen.

Hier wird übernachtet und morgen fahren wir per Kleinbus in die Schlucht.

Montag 21. März 2011  -  Todra-Schlucht

Heute ist Frühlingsanfang. Wie ist das Wetter zuhause ??
Hier ist's heiss, sonnig und es weht ein leichter Wind. Wir fahren heute Vormittag mit einem kleinen Touristenbus in die Schlucht hinein. Gemäss Reiseführer soll sie eine Reise wert sein. Nun ja, nicht schlecht, die Felswände, aber eine Schlucht sieht für uns Bergler eigentlich etwas anders aus.

Am Nachmittag machen wir dann noch eine Wanderung durch die Oase, besichtigen die Palmen und anderen Bäume, sowie die alte, nicht mehr bewohnte Stadt.

Dienstag 22. März 2011  -  Merzouga

Wir sind heute Morgen losgefahren, denn heute geht's in die Sandwüste. Wir fahren auf guter Strasse zuerst durch Stein-und Felswüste und kommen dann zuletzt an die Erg Chebbi, die grösste Sanddüne Marokkos.
Unterwegs Sehen wir verschiedene Impressionen des Landes. Frauen beim Waschen, Kamelherden und wir fahren mitten durch einen kleinen Sandsturm. 

Nach 50 km machen wir Pause in einem Freilichtmuseum, das Anzusehen sich dann aber wirklich gelohnt hat. 

Ein zweiter Stop ist bei einer Stein- resp. Fossilienschleiferei, von denen es hier in dieser Gegend nur so wimmelt, eingeplant, aber da sind wir dann kaum drin, auch schon wieder draussen. Wir wollen keine Fossilien kaufen, keinen Tisch, keinen Springbrunnen und auch keine Aschenbecher. 
So gegen 16 Uhr sind wir nun auf dem Campingplatz bei der Düne eingetroffen und geniessen einen sonnigen, heissen (32°) aber windigen Abend.

Mittwoch 23. März 2011  -  Merzouga

Heute geht's es in die Sanddünen und in die Wüste. Wir haben hier am Campingplatz eine Jeep-Tour gebucht. 6 Stunden wurden wir durch Fels und Stein, durch Sand und Dünen, durch verlassene Dörfer, ausgetrocknete Flussbetten, zu Ruinen der Fremdenlegion bis zur algerischen Granze gefahren. Leider war unser Fahrer ein kleiner Angsthase und sehr auf Sicherheit bedacht, so dass nur unsere anderen Mitfahrer in den Genuss von eigentlichen Dünenfahrten (inkl. sich festfahren) gekommen sind. Unser Fahrer umfuhr die Sanddünen lieber - eigentlich schade.

Das Mittagessen haben wir in einem Berberzelt bei Beduinen eingenommen. Brot, Salat, Wasser und Orangen - hat aber ausgezeichnet geschmeckt.

Am Abend haben wir uns dann auf die Dromedare geschwungen und sind auf eine der höchsten Dünen geritten. War ein wirklich schönes Erlebnis, so fast alleine inmitten von Sanddünen, abends nach Sonnenuntergang, der leider nicht zu sehen war, denn irgend jemand hatte Wolken davor gesetzt. Nach 2 Stunden sind wir nun glücklich und zufrieden (mit etwas schmerzendem Po) wieder zurück.

Donnerstag 24. März 2011  -  Merzouga

Heute ging es mit einem 'ganz neuen' Kleinbus nach Rissani, an den Schaf- und Eselmarkt, der einmal pro Woche stattfindet. Schon die Fahrt mit dem Bus war ein Erlebnis und dann erst der Markt. 

Eigentlich mehr ein Dreckloch als ein Markt wurde trotzdem alles angeboten, was man anscheinen so braucht. Nach 2 Stunden Aufenthalt ging es dann mit unserem Bus , der in der Zwischenzeit auch noch mit Armierungseisen auf dem Dach beladen worden ist, zurück und kurz vor dem Campingplatz mutete man uns dann noch einen Teppichhändler zu.

Freitag 25. März 2011  -  Midelt

Heute ist ein reiner Fahrtag, wir verschieben unser Fahrzeug eigentlich nach Azrou, da dies aber kilometermässig zu weit ist, wird hier in Midelt auf dem Campingplatz Zwischenstation. Morgen geht es dann weiter.

Der Weg bis hierher allerdings ist absolut sehenswert. Wir fuhren durch Berge, die Wüste und durch verschiedene Oasen, durch die Ziz-Schlucht (na ja) und an einem grossen Stausee vorbei.

Samstag 26. März 2011  -  Azrou

So, heute haben wir den zweiten Teil der Strecke nach Azrou hinter uns gebracht. Allerdings nicht, ohne dass in Midelt noch einiges an Fossilien eingekauft worden ist. Die Strecke war sehr schön zu fahren. Eine recht gute, breite Strasse und vom Pass auf 2186 m haben wir fast nichts gemerkt, denn sowohl Midelt als auf Azrou liegen ja über 1500m hoch. Schnee haben wir dann doch noch gesichtet, aber war kaum der Rede wert.

Eingangs Azrou haben wir einen kurzen Stop eingelegt und die dort frei und wild lebenden Berberaffen zu besichtigen. Anita hatte schon ein bisschen Probleme, denn einmal den Sack mit altem Brot gesehen, sind die kleinen Kerle an ihr hinaufgesprungen.

Hier auf dem Camping bleiben die Fahrzeuge nun ein paar Tage stehen. Wir werden Morgen mit einem Bus nach Volubilis und Meknès fahren und am Montag dann Fès besichtigen, auch mit Bus.

Sonntag, 27. März 2011  -  Azrou   (Meknès)

Der für 09:00 Uhr bestellte Bus steht pünktlich um 09:30 bereit und statt ein Bus dafür deren zwei Kleine. Wir werden zuerst nach Volubilis gekarrt. Das ist eine ehemalige Römerstadt, die ausgegraben wurde. Als UNESCO Weltkulturerbe aber in einem sehr schlechten Zustand. Für uns unbegreiflicherweise wird nichts geschützt. Die doch sehr schönen Mosaike liegen Frei, dem Wetter ausgesetzt - schade. Die nächste Generation wird nicht mehr viel sehen. 

Danach ging's mit dem Bus zurück nach Meknès wo wir in einem Marokkanischen Restaurant der Oberklasse das Mittagessen serviert bekamen. Der Eingang zum Restaurant war wie der Eingang in eine Spelunke im Souk - aber drinnen, welche Pracht, schon fast unglaublich.

Ein Führer hat uns danach durch die Königsstadt begleitet und uns den ehemaligen Aufbau die Speicher (Agadir), die Zisternen und Wasserspeicher gezeigt. Ein Rundgang durch die wunderschönen Stadttore schliesst den Abend ab. So ganz zuletzt sind wir dann noch in eine Demo geraten. Eine Demo wegen der Arbeitslosigkeit - war aber total harmlos. 

Montag, 28. März 2011  -  Azrou   (Fèz)

Der heutige Tag beginnt mit der Fahrt nach Fèz, wieder mit dem gleichen Bus wie gestern. In Fèz angekommen stellt sich uns der Führer vor und bringt uns in die Altstadt von Fèz.

Es ist der bisher schönste Souk, den wir in Marokko gesehen haben. Wir haben verschiedene Moscheen, Koranschulen und Paläste gesehen. Es wurden uns die Gerber, die Schneider und die Schmiede gezeigt. 

Danach haben wir in einem kleinen Restaurant zu Mittag gegessen. Am Nachmittag haben wir mit dem Bus eine kleine Rundfahrt durch das moderne Fèz gemacht und haben auch eine Keramiker Schule besucht. 

Gegen Abend sind wir zurück nach Azrou gefahren worden. 

Dienstag, 29. März 2011  -  Moulay Busselham

Wir haben heute den Weg nach Moulay Busselham unter die Räder genommen, da es sich dabei eigentlich um der Schluss der Reise ist, hat uns das nicht besoners pressiert. Wir sind ganz gemütlich aufgestanden, haben gefrühstückt, Wasser und Abwasser in Ordnung gebracht und sind dann über die Autobahn Richtung Rabatt und dann die Küste entlang hierher nach Moulay Busselham gefahren. 

Hier gab es dann an Abend das Abschiedsessen und morgen geht es dann zurück nach Spanien. 


Unsere bisher gefahrene Strecke in Marokko:

 

Mittwoch, 30. März 2011 - Dos Hermanos

Heute morgen, so gegen 08:30 sind wir gestartet und der Einfachheit halber auf der Autobahn geblieben, An Tanger vorbei Richtung Ceuta. Denn da wartet ja unsere Fähre. Gemäss Reiseleitung sollte sie 13:30 Uhr fahren. Am Zoll ging es dann leider nicht so schnell wie geplant. Zwar war ich in etwa 5 Minuten abgefertigt, aber das Reisemobil vor uns scheint etwas falsch gemacht zu haben, denn da vergnügten sich etwa 20 Zöller und Polizisten damit, das Teil fast zu zerlegen. Da das auf der Strasse (einspurig) gemacht wurde hatten wir einfach etwa 45 Minuten zu warten bis wir weiterfahren konnten und dann auch prompt die 13:30 Uhr Fähre verpasst. Nun um 15:30 fuhr ja wieder eine und darauf wurden wir dann eingecheckt.

Die Überfahrt verlief ruhig und sehr schnell (40 Minuten) und wir haben dann sofort den Weg nach Sevilla unter die Räder genommen. In Dos Hermanos, kurz vor Sevilla stehen wir nun auf dem Campingplatz. 

Donnerstag, 31. März 2011 - Sao Bras de Alportel 

Heute wird gefahren, und zwar nach Portugal. Unser Ziel ist unser Freund Kurt in Sao Bras (Loulé) Unterwegs wird bei einem Lidl noch schnell eingekauft und dann geht es über die Autobahn nach Sao Bras wo wir kurz vor Mittag eintreffen und von Kurt und Rocky, seinem Schäferhund herzlich begrüsst werden. 

Nun sitzen wir hier, an der Sonne, erholen uns vom Reisestress und bewundern Kurt's Liegenschaft und Garten. 

Freitag, 01. April 2011  -  Sao Bras de Alportel

Wir freuen uns heute auf die Besichtigungstour mit Kurt, er wird uns sein Reich, resp. die Umgebung zeigen, so wie er sie sieht. Wir fahren mit seinem Wagen zuerst nach Vilamoura an den Strand. Danach nach Albufeira. Dort haben wir kurz einen Hamburger verdrückt und dann zeigte uns Kurt einen Platz, an dem seine Kinder spielten. War richtig schön.

Mit dem Besuch auf der Post von Sao Bras endete die Rundfahrt und Anita hat sich etwa eine Stunde Rocky gewidmet. 

Samstag, 02. April 2011  -  Tomar

Heute sind wir nach dem Frühstück aufgebrochen und haben Kurt alleine zurück gelassen. Wir fahren Richtung Bäretswil. Etwa 400 km später treffen wir in Tomar ein, wo wir unser Mobil auf dem gemeindeeigenen Campingplatz abstellen und die alte Stadt zu Fuss erkunden.

Sonntag, 03. März 2011  -  Burgos

Fahren, fahren, fahren - Das ist die heutige Devise. Wir sollten ein rechtes Stück vorwärtskommen und haben beschlossen, gemütlich zu frühstücken und dann eine rechte Strecke auf dem Weg nach Biarritz zurückzulegen. Auch das Wetter hat sich uns erkenntlich gezeigt, so dass wir nichts verpasst habe - es ist den ganzen Tag bedeckt, kalt und zwischendurch regnerisch. Nun stehen wir auf einem Campingplatz bei Burgos und warten auf besseres Wetter, denn das soll morgen hier stattfinden.

Montag, 04. April 2011  -  Biscarosse Plage

Und weiter geht es mit der Fahrerei. Auch heute heisst das Motto: Mindestens 400 km fahren. Und weil wir den Standplatz in Biscarosse (Bordeaux) bereits von unserer ersten Portugalreise her kennen, fahren wir bis hierher. Wir sind am späteren Nachmittag hier angekommen und machen nun unseren obligaten Strandspaziergang vom Stellplatz, etwa 3 km ausserhalb, hinein ins Dorfzentrum und natürlich auch wieder zurück. 

Dienstag, 05. April 2011  -  Royat

Und wieder wird gefahren. Von Biscarosse entlang der Riesendüne von Arcachon, über Bordeaux nach Hautfort. Dort haben wir das Schloss von Hautfort besichtigt. Ein mittelalterliches Schloss, das 1968 ausbrannte und in der Zwischenzeit vom Staat und dem Eigentümer (immer noch die Originalfamilie) wieder fast komplett restauriert worden ist. 

Danach ging's weiter mit der Kilometerfresserei bis zum heutigen Standplatz auf dem Camping von Royat bei Clermont-Ferrand.

Mittwoch, 06. April 23011  -  Bäretswil

Wir sind relativ früh aufgestanden und haben den Weg nach Hause (9 Std) unter die Räder genommen. Bemerkenswert war lediglich die wunderschöne Autobahnstrecke zwischen Lyon und Genf. Und dann natürlich der Schweizer Zoll, der, wie soll's denn anders sein, anscheinend beschlossen hat uns auseinander zu nehmen. Glücklicherweise blieb es dann bei einer ausführlichen Kontrolle der Papiere. Nach etwa 5 (gefühlten 20) Minuten kam der Zöllner wieder mit unseren Pässen und meinte: alles in Ordnung. Gefahren sind wir dann über Biel, mit einer ausführlichen Pause im Seepark und der ersten Glace der Schweiz. So gegen 21 Uhr sind nun zuhause angekommen.


Unsere bisher gefahrene Strecke in Europa:


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