September 2016 - Kroatien

 

 

Donnerstag, 15. September 2016  -  Sirmione

Nun es war wenigstens ein gemütlicher Abend, hier auf dem Stellplatz von Sirmione. Und hierher sind wir heute gefahren, weil, ja weil,  alle Plätze in Iseo am Lago d’Iseo, da wo wir heute eigentlich hinwollten, sind belegt. Fully booked, wie man uns lächelnd mitgeteilt hat. Nachdem wir 3 Plätze angefahren und abschlägigen Bescheid erhalten haben, sind wir dann eben hierher nach Sirmione gefahren. Diesen Platz, den kennen wir gut, hier sind wir schon mehrere Male gestanden. Die Fahrt von zuhause hierher verlief im Übrigen problemlos, es war einfach nur etwas lang.

 

 

Freitag, 16. September 2016  -  Bibione

Super, es regnet nicht mehr. Also kurz in die Schuhe und hinunter an den Strand. Und hier spazieren wir nun etwa 30 Minuten dem Strand des doch recht ‚kleinen‘ Campingplatzes (es gibt anscheinend hier so etwa 1000 Stellplätze) entlang. Zwar erreichen wir das Ende nicht, aber die dunklen Wolken am Himmel lassen uns umkehren. Wie sind hier in Bibione so etwa um 13 Uhr angekommen, nachdem wir eine längere Fahrt auf italienischen Autobahnen, mit sehr, sehr, sehr vielen Lastwagen hinter uns gebracht haben. Und kurz nach Einrichten des Platzes begann es dann ‚leicht‘ zu regnen, so dass unser Nachbar danach etwa 15 Minuten Wasser aus seinem Vorzelt tragen musste. Bei uns hielt glücklicherweise alles perfekt. 

 

 

Samstag, 17. September 2016  -  Bibione

Das Wetter sieht heute etwas besser aus als gestern. Zumindest regnet es nicht und das reicht uns, die Velos zu satteln und nach Bibione ins Zentrum zu fahren. Der Weg dahin ist sehr schön angelegt. Ein Veloweg, direkt am Strand, gut ausgebaut und leicht zu fahren. In Bibione angekommen essen wir eine Pizza und machen etwas die Läden, die alle mehr oder weniger dieselben Dinge verkaufen, unsicher. Danach fahren wir zurück zu unseren mobilen Heimen und verbringen einen gemütlichen Abend mit Grill, Fleisch und zu trinken.

 

 

Sonntag, 18. September 2016  -  Postojna

Sie ist einfach riesig die Höhle von Postojna. Zuerst fährt man mit einem Zug ca. 5 km tief in die Höhle. Danach machen wir einen etwa stündigen Spaziergang in der Höhle mit deutscher Führung und fahren zum Schluss wieder mit den Grubenzug ans Tageslicht. Wir sind heute Nachmittag, so gegen 14 Uhr hier angekommen und haben unsere Mobile auf dem Stellplatz platziert. Danach haben wir uns Tickets für die 16 Uhr Führung verschafft und sind dann eben die Höhle besichtigen gegangen. Erwacht sind wir heute Morgen durch Donner, ein gewaltiges Gewitter hat sich über Bibione entladen. Es regnete, nein, es goss aus Kübeln und danach stand das Wasser teilweise knietief auf den Strassen des Campingplatzes. Wir haben unwissentlich Plätze belegt, die sehr privilegiert waren. Auf unseren Plätzen stand kein Wasser.

 

 

Montag, 19. September 2016  -  Ljubljana

Eine erstaunlich schöne Kleinstadt, dieses Ljubljana. Gemäss einer Ausstellung im Rathaus wurde seit 2010 enorm viel für die Stadt getan. Die gesamte Innenstadt ist heute autofrei und daher natürlich auch parkplatzfrei. Wunderschön zum Flanieren. Heute Morgen sind wir von Postojna hierher gefahren, denn es hat wieder geregnet, diese Nacht. Unsere Reisemobile haben wir im Resort Ljubljana, dem schönen Campingplatz parkiert und sind danach per Taxi (günstiger als Bus bei 4 Personen) in die Innenstadt gefahren. Den Burghügel haben wird zum Teil mit der Standseilbahn, zum Teil zu Fuss hinter uns gebracht und danach die Burg und die Stadt von oben angesehen. Später sind wir dann hinunter zum Fluss, im Fussgängerbereich spazieren gegangen, haben zwischendurch etwas gegessen und den ganzen Nachmittag so verbracht. Den Rückweg haben wir dann wieder per Taxi erledigt und werden nun einen ruhigen und schönen Abend verbringen.

 

 

Dienstag, 20. September 2016  -  Opatija

So etwa 18:15 Uhr sind wir endlich in Opatija angekommen. Auf dem Autocamp Preluk haben wir unsere Mobile parkiert. Der heutige Tag verlief nicht besonders optimal. Zwar sind wir heute Morgen ganz normal, so gegen 9 Uhr vom Resort weggefahren, doch schon nach etwa 1 km leuchtete in unserem Reisemobil die STOP und Warnleuchte auf. Auf dem Display des Boardcomputers stand lakonisch: Einspritzung defekt. Was nun, am Navi wird die nächste Renault-Vertretung gesucht und innert 10 Minuten gefunden. Hier wird uns beschieden: wenn der Motor läuft, keine Stockungen hat und keinen Kraftverlust so sollen wir einfach weiterfahren, das sei nur Luft im Dieselfilter und werde sich nach ein paar Kilometer geben. Nun, gerne haben wir das geglaubt und sind auf die Autobahn nach Süden gefahren. Schon bald haben wir aber gemerkt, dass keine Leistung mehr kommt. Die lange Steigung nach der Stadt haben wir dann mit max. 60 hinter uns gebracht. Logisch, sind wir die nächste Ausfahrt abgefahren und sind zum nächsten Dorf gefahren. Und was dürfen wir sehen, am Dorfeingang eine Renault-Vertretung. Sehen und hinfahren sind eins. Dort wird uns dann gesagt, dass die erste Einspritzdüse defekt sei, das habe nichts mit Diesel zu tun. Erfreulicherweise nimmt sich der Werkstattchef unserem Problem an und trotz vieler Arbeit wird an unserem Mobil die Einspritzdüse gewechselt. Und das erst noch fast auf Garantie, denn die ist ja eigentlich abgelaufen. Renault hat aber 70% der Kosten übernommen. Und so sind wir dann um 16:30 Uhr wieder auf die Autobahn gefahren, 155 EUR leichter aber happy, happy, happy. 

 

 

Mittwoch, 21. September 2016  -  Senj

Ein schönes Fleckchen Erde, dieses Krk. Hierher sind wir heute gefahren. Über die Brücke zur Insel Krk und dann die 25km auf die andere Seite der Insel, eben nach Krk. Am späteren Nachmittag sind wir dann hierher auf den Campingplatz bei Senj gefahren. Ein Platz direkt am Meer, so dass unsere Wasserratten umgehend baden gegangen sind. Nun verbringen wir einen ruhigen Abend.

 

 

Donnerstag, 22. September 2016  -  Plitwitz

Heute Morgen sind wir auf direktem Weg von Senj hierher nach Plitwitz, in den Nationalpark gefahren. Wir möchten sie sehen, die Plitwitzer Seen. Beim Eingang 2 parkieren wir unsere Mobile, ziehen uns warm an (es hat gerade mal 14°), steigen hinab zum See und schon bald fahren wir mit dem Bus hinauf zum obersten See. Von hier aus beginnt unsere Wanderung, hinunter zum Startpunkt, gute 5 km, vorbei an etwa 6 Stufen der Seen, dem ‚Silbersee‘ aus den Karl May Filmen, über normale Wege und über Knüppelstege. Am Ende der Strecke, beim Schiffsanleger, wo uns das Schiff aufs andere Ufer übersetzen sollte, passierte uns dann das Maleur. Wir haben, da nichts angeschrieben ist und alle anderen Leute das ankommende Schiff bestiegen haben, dieses ebenfalls genommen. Nur, es fuhr nicht ans andere Ufer, sondern den ganzen unteren See hinab bis zur Schiffsstation Eingang 1. Zurückfahren liess man uns nicht, im Ticketpreis sei nur eine Strecke inbegriffen, hiess es und nachzahlen konnte man nicht. Und das hiess nun: zu Fuss zuerst weiter den See entlang, dann um untere Ufer herum, vorbei am ‚grossen Wasserfall‘ die Canyonwand hinauf bis zur Strasse und dann weitere Kilometer bis zur Busstation. Hier endlich (wir haben schon etwa 8-9 km in den Beinen) konnten wir mit dem Bus zur richtigen Schiffsstation fahren und von dort dann hinauf zum Parkplatz steigen. Wäre es so geplant gewesen, eine schöne Wanderung, so aber ….

 

 

Freitag, 23. September 2016  -  Zadar

Hans-Jürg und Rosmarie wollen heute noch einmal in den Park um sich den grossen Wasserfall anzusehen und danach noch einmal eine grössere Wanderung zu machen. Wir beide haben genug von gestern und beschliessen auf dem sehr schönen Campingplatz zu warten. Im Laufe des Vormittags machen wir dann einen Spaziergang hinunter an den Fluss, der direkt beim Campingplatz vorbeifliesst und genau da einen kleinen See bildet. Um 14 Uhr kommen die Wanderer zurück und wir fahren, zum Teil über die Autobahn, nach Zadar. Hier liegt der Campingplatz inmitten der Stadt und direkt an der Küste, so dass Anita gegen Abend noch baden kann. 

 

 

Samstag, 24. September 2016  -  Skradin (Krka Nationalpark)

So gegen 13 Uhr fahren wir vom Campingplatz in Zadar weg. Um 9 Uhr sind wir per Taxi ins Zentrum gefahren und über die Fussgängerbrücke auf die Halbinsel der Altstadt gegangen. Eine schöne (wiederhergestellte) Altstadt erwartet uns. Der umfangreiche Rundgang mit römischen Ausgrabungen (Forum romanum), Kirchen, viele, viele Souvenirgeschäfte und Restaurants führte zum Schluss dann noch über den Markt. Zusammen mit Tomaten, Salat, Trauben und Damenhosen geht es nach 12 Uhr per Taxi wieder zurück, denn bis um 13 Uhr müssen wir den Campingplatz geräumt haben. Wir fahren dann über die Küstenstrasse hierher nach Skradin. Unterwegs finden wir einen wunderschönen kleinen Platz direkt am Strand wo wir etwas essen und anschliessend baden gehen. Gegen Abend treffen wir hier ein und finden Platz auf einem ganz kleinen Camping, dafür praktisch mitten im Dorf.

 

 

Sonntag, 25. September 2016  -  Skradin

Sehr schön, nicht überwältigend, aber eben sehr schön anzusehen sind die vielen Wasserfälle des Krka. Die UNESCO hat den ganzen Fluss, resp. Den darum herum gesetzten Nationalpark unter Schutz gestellt. Hierher sind wir heute Morgen mit dem Schiff gefahren und machen nun eine Wanderung resp. einen ausführlichen Spaziergang über die vielen Knüppelwege quer über den Fluss und über die vielen Stromschnellen und Wasserfälle. Danach haben wir dann eine Schifffahrt gebucht, die und auf eine Insel im Fluss gebracht hat. Das Kloster mit der Kirche ist schnell gesehen und schon bald fährt das Schiff wieder zurück nach Skradin, wo wie an Abend wieder eintreffen.

 

 

Montag, 26. September 2016  -  Trogir

Heia, es schaukelt. Wir sind auf dem Boot von der Altstadt Trogir zurück zum Campingplatz und es ist ein kleines Boot. Aber sicher besser als ein ordinärer Bus. Am Mittag schon sind wir mit diesem Boot, allerdings bei ganz ruhiger See, zur Altstadt von Trogir gefahren. Und hierher sind wir heute Morgen von Skradin her gefahren. Teil auf der Autobahn, teils auf normaler, aber guter Strasse. Es waren ja nur 70 km. Die Altstadt von Trogir ist ein UNESCO Welterbe und wirklich sehenswert. Schade, dass die künstliche Insel, auf der die Altstadt liegt, so klein ist. Natürlich ist diese Teil der Stadt sehr touristisch, auch wenn nicht mehr viele Touristen die Stadt bevölkern.  

 

 

Dienstag, 27. September 2016  -  Split

Salona hiess die römische Stadt die das Zentrum in Dalmatien war. Zu Zeiten der Römer versteht sich. Und riesig war sie. Allein der Fussmarsch von der Basilika zum Amphitheater dauert mehr als 20 Minuten und dazwischen Häuser, die Therme, Kirchen und andere bereits ausgegrabene Objekte und daneben ein riesiges Landstück, das noch nicht ausgegraben ist. Wir sind von Trogir, die 40km hierher gefahren und haben uns diese antike Stätte angesehen bevor wir dann weiter, zum Campingplatz von Split gefahren sind. 

Split selbst haben wir dann am Nachmittag besucht. Hingefahren mit dem Bus und die Altstadt, die insgesamt ebenfalls ein UNESCO Welterbe ist, zu Fuss erkundet. Die Basilika, das ehemalige Mausoleum des Kaisers Diocletian haben wir schnell gesehen (und es waren die Fr. 4.00 nicht wert) und sind dann einfach durch die kleinen und kleinsten Gassen der Altstadt spaziert. Auf der Promenade wurde musiziert und da liegt ein Restaurant am anderen. Das Wetter ist hervorragend und so war heute wirklich ein gelungener Tag.

 

 

Mittwoch, 28. September 2016  -  Split

Heute haben wir einen faulen Tag eingeschoben. Einen ganz faulen Tag. Wir sind am Strand gebleiben, haben gebadet (Anita und Rosmarie) resp. sonnengebadet (Erich) und weiter Nichts getan. Nur Hans-Jürg war etwa 3 Stunden Velofahren

 

 

Donnerstag, 29. September 2016  -  Mostar

Sie ist wieder aufgebaut worden, die im Krieg zerstörte Brücke über die Neretva. Teilweise mit den originalen Steinen, teilweise in Beton. Aber imposant sieht sie jedenfalls aus. Leider ist sowohl der Weg dahin, als auf die restliche Altstadt sehr touristisch. Linke Seite, rechte Seite Boutique an Souvenirladen, Restaurant an Halstuchladen, usw. Hat uns trotzdem gefallen. Die Strecke hierher sind wir heute gefahren. Über die Grenze, mit Ausweiskontrolle, aber ohne zeitraubendes Anstehen. Zuerst der Küste entlang, dann über die Berge, dazwischen ein Pass, bis hierher auf einen grossen Parkplatz inmitten der Stadt Mostar. Nun stehen wir auf einem kleinen aber feinen Campingplatz nahe Mostar in Blagej.

 

 

Freitag, 30. September 2016  -  Slano

Die Quelle der Buna war schön anzusehen, aber nicht so gewaltig, wie im Prospekt beschreiben. Denn da steht: „Die Quelle der Buna raubt jedem Besucher beim ersten Anblick den Atem“. Und der Weg dahin ist, wie soll ich es sagen, etwas sehr touristisch.

Wir sind dann wieder an die Küste zurück gefahren und haben dabei die Grenze zwischen Bosnien und Kroatien 3-mal überschritten. Natürlich mit Ausweiskontrolle. Danach sind wir zum ausgesuchten Campingplatz bei Ston gefahren. Nur, der hat heute, für dieses Jahr geschlossen. Was nun, wir fahren zurück, Richtung Dubrovnik und beim ersten Wegweiser Autocamp fahren wir hin. Es ging ein bisschen schnell und so hat niemand gesehen, dass zwar ein Zeltsymbol da war, aber das Wohnmobilsymbol durchgestrichen ist. Hinfahren war dann zwar einfach, nur wenden, das war ein sehr grosses Problem zusammen mit einem abfallenden Stück Weg mit über 20% Steigung und Naturstrasse, also durchdrehende Räder und stinkende Kupplungen. Nun schliesslich haben wir es dann, und sind, geschafft. Jetzt stehen wir hier auf einem netten Platz in Slano und werden hier einen netten Abend verbringen.

 

 

Samstag, 01. Oktober 2016  -  Dubrovnik

Wir waren ja schon zwei Mal da, aber sie ist einfach immer wieder schön, die Alte Stadt Dubrovnik, die bis vor 100 Jahren Ragusa hiess. Wir sind heute Morgen die paar Kilometer bis zum hiesigen Campingplatz gefahren und haben uns hier installiert. Mit einem Taxi sind wir nach einem kurzen Mittagessen vom Campingplatz zur Altstadt gefahren. Dort waren wir dann nicht ganz allein, denn im Hafen stehen momentan 4 grosse Kreuzfahrtschiffe und die 6-7000 Passagiere scheinen, sehr zum Entzücken der Geschäftsleute, alle in der Altstadt zu sein. Nun, wenn man nicht nur die Hauptstrasse benutzt findet man immer ein Flecklein Erde, die nicht gerade überbevölkert ist. Gegen Abend sind wir nun wieder mit dem Taxi zurückgefahren und an den Strand spaziert. Anita hat, wie immer, gebadet und nun verbringen wir einen gemütlichen Abend im Reisemobil (draussen ist es abends empfindlich kalt geworden).

 

 

Sonntag, 02. Oktober 2016  -  Kotor (Montenegro)

Schade, unser Besuch von Kotor wurde durch ein Gewitter abrupt abgebrochen. Doch das, was wir bisher gesehen haben, sagt: schöne alte Stadt. Wir sind heute Morgen von Dubrovnik hierher nach Kotor, genauer auf den Campingplatz Naluka gefahren. Entgegen allen Unkenrufen war der Grenzübergang nach Montenegro überhaupt kein Problem, nun gut, es dauerte etwa 10 Minuten bis die Autoschlange abgearbeitet und wir an der Reihe waren, aber dann brauchten wir nur etwa 2 Minuten und weiter gings. Die Bucht ist sehr schön, darin liegen zwei kleine Inselchen. Vom Campingplatz nach Kotor sind wir dann mit einem Fahrzeug gefahren und verbringen nun einen netten Abend.

 

 

Montag, 03. Oktober 2016  -  Ulcinj

Erstaunlich, es gibt noch mehr solche alte Städte mit Stadtmauern bis in die Berge hinein. Nicht nur Ston und Kotor, nein auch Bar, genauer das alte Bar (Stari Bar) ist so eine Stadt. Und die haben wir uns heute Nachmittag angesehen resp. Erlaufen. Hierher sind wir von unserem letzten Stellplatz, über die Fähre, der Bucht von Kotor und danach Küste entlang gefahren. Den Tipp dazu gab uns der Platzwart des letzten Platzes. Später sind wir dann hierher nach Ulcinj gefahren und haben und auf dem Kamp Miami Beach installiert. Natürlich sind unsere Wasserratten sofort baden gegangen und da auch Liegestühle und Sonnenschirme am Strand im Campingpreis inbegriffen sind, haben wir den Rest des Nachmittags am Strand verbracht. 

 

 

Dienstag, 04. Oktober 2016  -  Shkodra (Albanien)

Wunderschön, die Anlage des Campingplatzes hier in Shkodra. Wir stehen direkt am See im Lake Shkodra Resort. Hierher gefahren sind wir heute Morgen. Von Ulcinj in Montenegro nach Albanien. Die Grenzformalitäten beschränkten sich auf die Kontrolle der ID’s und der Fahrzeugpapiere und schon waren wir hier. Auf guten Strassen haben wir nach dem Mittag dann die Stadt Shkodra und das Resort erreicht. Am Nachmittag haben wir per Taxi (7km=€7.50) die Innenstadt besucht und ein bisschen eingekauft. Und zu Abend gegessen haben wir im Camp-eigenen Restaurant.

 

 

Mittwoch, 05. Oktober 2016  -  Durrës

Dies war zwar nur eine Verlegenheitslösung, stellte sich aber bald als die wesentlich bessere Situation dar. Wir stehen hier auf dem Camping in der Nähe von Durrës nachdem wir eigentlich zuerst den Campingplatz von Tirana belegen wollten. Nur die 3 km übelster Feldweg mit riesigen Löchern und mit Steigungen an der Grenze der Haftung haben uns bewogen (nach dem Veto unserer Damen) den Versuch abzubrechen und den Campingplatz hier anzufahren. Hier stehen wir nun seit etwa 14 Uhr, direkt am Strand, mit eigener Badeinsel und natürlich sind unsere Wasserratten nicht zu halten. Das Abendessen haben wir im platzeigenen Restaurant eingenommen und werden nun einen ruhigen Restabend verbringen.

 

 

Donnerstag, 06. Oktober 2016  -  Himarë

Und natürlich stehen wir auch heute Abend wieder am Strand in Albanien. Hierher nach Himarë sind wir heute über die Küstenstrasse gefahren. Eine sehr schöne Berg- und Talfahrt. Zwischen 0 und 1000 müM haben wir uns bewegt. Die Strasse selbst ist meist in sehr gutem Zustand und breit genug für unsere Mobile. Nebst der Fahrerei ist sonst heute nichts Erwähnenswertes passiert.

 

 

Freitag, 07. Oktober 2016  -  Himarë

Gar nichts haben wir heute gemacht, einfach gar nichts. Etwas gelesen, etwas geruht, etwas durch Himarë spaziert und im Übrigen den fallenden Regentropfen zugesehen. Gegen Abend scheint nun wieder die Sonne und wir hoffen morgen wieder auf Sonnenschein.

 

 

Samstag, 08. Oktober 2016  -  Sarandë (Ksamil)

Auch der Rest der Küstenstrasse an der albanischen Riviera ist gut zu fahren und bietet teilweise wunderschöne Sicht auf Meer, Strand und Inseln. Wir sind heute Morgen gemütlich abgefahren und haben in etwa 2,5 Stunden die 70 km hierher auf den Campingplatz in Ksamil geschafft. Auf dem gestrigen Campingplatz haben wir Vroni und Sepp aus Zofingen kennengelernt und sie haben uns heute hierher begleitet. Natürlich haben wir auch hier wieder den Strand aufgesucht, der allerdings hier nicht mehr sooo wunderbar ist, wie weiter nördlich. Den Abend verbringen wir nun mit einem kleinen Grillfest und etwas Ruhe.

 

 

Sonntag, 09. Oktober 2016  -  Gjirokaster

Butrint ist ein UNESCO Weltkulturerbe und ein absolut sehenswerter Ort an der Grenze zu Griechenland. Hier lebten Griechen, Römer und Venezianer. Jeder hat gebaut, abgerissen und umgebaut. Wenn man dazu die im Museum ausgestellten Artefakte nimmt, ist das bereits Geschichtsunterricht. Da Butrint nur 6 km vom Campingplatz liegt, sind wir heute, nach dem Auschecken mit unseren Reisemobilen direkt dorthin gefahren.

Nach einem kurzen Mittagessen haben wir dann den Weg hierher nach Gjirokaster unter die Räder genommen. Hier auf dem Campingplatz stehen unsere Mobile nun und wir sind per Taxi in die alte Stadt gefahren. Auch hier stehen die meisten alten Häuser und die Burg unter dem Schutz der UNESCO.

 

 

Montag, 10. Oktober 2016  -  Ioannino (Griechenland)

War das ein Regen heute. Der Himmel hat nicht nur geweint sondern geheult. Und so sind wir heute von Albanien hierher nach Griechenland gefahren. Hier stehen wir auf dem schönen Campingplatz von Ioannino, direkt am See. Am Nachmittag haben wir uns per Taxi in die Altstadt fahren lassen und daselbst einen Rundgang durch die Geschichte dieser Stadt gemacht. Die nahezu vollständig erhaltene Stadtmauer ist eindrücklich und die Bauten des Ali Pascha, des ehemaligen osmanischen Herrschers einen Besuch wert.

 

 

Dienstag, 11. Oktober 2016  -  Igoumenitsa

Schade, es scheint Petrus hat kein Einsehen mit uns und wird den Regen in Griechenland nicht anhalten. Die ganze Nacht war es nass und auch jetzt, am Morgen weint der Himmel. Die Prognosen für die nächsten Tage sind auch nicht besser. Wir beschliessen deshalb nach Igoumenitsa zu fahren. Dort wollen wir erst einmal sehen, wann wir eine Fähre nach Italien buchen können und platzieren uns dann gegebenenfalls auf einem Campingplatz an der Küste. Wir sind über eine menschen- resp. Autoleere Autobahn hierher gefahren und haben dann erstaunlicherweise einen Platz auf der Fähre nach Bari für heute Nacht erhalten. Nach Ancona wäre erst am Sonntag wieder möglich gewesen. Daher haben wir Bari gebucht und sind jetzt seit 01:00 Uhr unterwegs nach Italien. Mit Camping an Bord stehen wir auf Deck, an der Reling und schlafen in unseren eigenen Betten, was für ein Komfort.

 

 

Mittwoch, 12. Oktober 2016  -  Roseto

Eurocamping ist der erste Campingplatz auf dem Weg von Bari nach Hause, der momentan noch geöffnet ist. Es waren etwa 350 sehr anstrengende Kilometer. Die Italienischen Autobahnen im Süden sind nicht das Gelbe vom Ei. Doch gegen Abend haben wir es dann geschafft und uns hier installiert. Um 11 Uhr können wir endlich die Fähre verlassen, was für ein Chaos mit den Lastwagen. Unmittelbar nach der Rampe werden die Camions vom Zoll kontrolliert doch da sollten sie wenden, so ein Chaos. Am Abend sind wir zu Fuss ins Zentrum von Roseto spaziert um in einer Pizzeria ein feines Essen zu geniessen.

 

 

Donnerstag, 13. Oktober 2016  -  Rimini

Dummerweise sind wir genau in den Abendverkehr geraten als wir ins Zentrum von Rimini gefahren sind. Denn der Stellplatz von Rimini, auf dem wir jetzt stehen, liegt dummerweise, glücklicherweise im Zentrum der Stadt, direkt an die ehemalige Altstadt anschliessend. Und so hat es denn etwas gedauert bis wir von der Autobahn hierher gefunden haben. Etwas beigetragen haben auch noch die falschen Koordinaten vom Stellplatzführer (grrr). Nun heute Morgen haben wir in Roseto ausgecheckt und sind anschliessend auf den Wochenmarkt des Ortes gefahren. Unsere Damen haben wacker eingekauft und erst nach 13 Uhr sind wir losgefahren. Heute war die Fahrerei absolut nicht anstrengend, eine 3-spurige Autobahn bietet genug Platz für alle, so dass das dauernde Überholen der Lastwagen ausblieb und die ewigen Drängeler eine eigene Fahrspur haben.

 

 

Freitag, 14. Oktober 2016  -  Parma

Das hat heute wieder gegossen. Und das auf der Autobahn. Zeitweise habe ich fast nichts mehr gesehen. Natürlich haben die vielen Lastwagen die Situation genutzt und uns wieder überholt. Viele breite Reifen und viel Gewicht ist halt einfach besser auf dem Wasser. Nun, natürlich sind wir heute Vormittag zuerst in die Innenstadt vom Rimini gegangen und haben uns die alten Mauern angesehen. Wir haben bisher Rimini immer mit dem Teutonengrill verbunden und nicht mit der römischen Stadt Ariminus – man hat uns Besseres gelernt. Nun stehen wir auf dem Stellplatz von Parma, haben eingekauft und verbringen einen gemütlichen Abend.

 

 

Samstag, 15. Oktober 2016  -  Varese

Auch die Innenstadt von Parma ist wirklich sehenswert. Natürlich sind auch hier die meisten Sehenswürdigkeiten römischen Ursprungs oder zumindest aus den ersten paar Jahrhunderten nach Christus stammend. Extrem viele Kirchen fallen uns auf. Teilweise sehr schlicht, aber auch extrem üppig ausgestattete. Wir sind mit dem Bus in die Innenstadt gefahren. Die Tageskarte für die öffentlichen Verkehrsmittel in Parma kostete doch tatsächlich € 2.00. Nahezu unglaublich, wenn ich das mit Zürich vergleiche. Am Nachmittag sind wir nun weitergefahren, Richtung Heimat. Und bei Varese, genauer in Gavirate haben wir einen sehr schönen Stellplatz gefunden, direkt am See, an der Promenade. Leider hat sich der Himmel dann ‚uns nicht so geneigt‘ gezeigt, so dass der Abend im Reisemobil verbracht werden musste.

 

 

Sonntag, 16. Oktober 2016  -  zu Hause

Heute war nichts mehr vorgesehen, so dass wir so gegen 16 Uhr zu Hause angekommen sind. Gefahren sind wir vom Lago di Varese weg, Richtung Luino und dann alles dem Lago Maggiore entlang bis nach Bellinzona. Vor dem Gotthardtunnel dann den zwar nur kurzen, aber anscheinend obligatorischen Stau und die Fahrt bis zu Gotthard-Raststätte bei Erstfeld. Dort haben wir Rosmarie und Hans-Jürg verabschiedet und sind gemütlich nach Hause gefahren.


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