Italien - Oktober 2017


Dienstag, 26. September 2017  -  Como

Da fahren wir extra zu einem grossen Einkaufszentrum hier in Como und dann dies... Alle Parkplätze sind durch eine Höhenbeschränkung nicht befahrbar. So ein Ärger. Dann bin ich falsch abgebogen und musste noch einmal um alle Kreisel fahren. Nun schliesslich haben wir einen Parkplatz gefunden und ich konnte die italienische SIM-Card kaufen. Nun funktioniert auch Internet. Heute Vormittag sind wir gemütlich hierher nach Como gefahren. Pause wollten wir in Flüelen machen, nur war dort der grosse Parkplatz am See durch einen Zirkus belegt. Dann halt eben auf der Gotthard-Raststätte (mitten in einer Baustelle, denn die wird gerade neu gebaut). Und nachdem es dann ganz leicht zu regnen begann, haben wir den Plan, über den Gotthard zu fahren, aufgegeben. Jetzt stehen wir auf dem Camping Internazionale hier in Como und geniessen den Abend.

 

 

Mittwoch, 27. September 2017  -  Portovenere

Nach einem ‚frugalen‘ Mahl (Pizza) sind wir jetzt wieder zurück im Wohnmobil. Per Taxi, denn 3 km waren dann doch etwas viel und dies auch weil der Parkplatz hoch über dem Dorf liegt. Allerdings kostete der Spass dann prompt 12.- (selbstverständlich ohne eingeschalteten Taxameter). Aber das Dörfchen ist tatsächlich sehr schön. Und da waren ausser den etwa 10‘000 Wanderfritzen nicht mehr viele Touristen. Hierher sind wir heute Vormittag gefahren von Como hierher nach Portovenere bei La Spezia. Unser Navi hat behauptet, auf dem normalen Weg habe es massiven Stau und wir verlören fast 2 Stunden. Als Alternative wurde uns ein anderer Weg vorgeschlagen, der mindestens 1 Stunde einsparen soll. Natürlich haben wir diesen Vorschlag angenommen und wurden – Dankeschön blödes Navi – mitten durch Mailand geführt. Und so nach gefühlten 100 Lichtsignalen haben wir dann endlich wieder die Autobahn erreicht, auf der wir La Spezia erreicht und oh Wunder, kein Stau. Hier stehen wir auf dem Stellplatz, wie bereits erwähnt, oberhalb des Dorfes, zwischen 10 weiteren Wohnmobiles und hoffen auf eine ruhige Nacht. 

 

 

Donnerstag, 28. September 2017  -  Marina di Carrara

Weit sind wir heute nicht gefahren. Gemäss Infos soll Carrara ja sehenswert sein, nur – Reisemobile wollen sie eigentlich keine in der Stadt und so ist es nahezu unmöglich einen Parkplatz zu finden. Und endlich gefunden, sind wir 2 km ausser- und unterhalb der Stadt und das macht nicht sehr froh. Uns stinkt’s und wir fahren hinunter ans Meer nach Marina di Carrara wo uns ein grosser Park-/Stellplatz, nur durch eine Strasse vom Strand getrennt, erwartet. Und da bleiben wir dann auch. Anita will Baden und nach kurzer Wanderung entlang all den geschlossenen Stränden, der Restaurants und Hotels haben wir dann einen Zugang zum Strand gefunden. Auch hier ist klar, die Saison ist definitiv vorbei. Ein paar Leute am Strand 2 Leute im Wasser und ein paar fischende Männer ist alles. Eigentlich wunderschön. Später spazieren wir dann durchs Dorfzentrum und finden eine Buchhandlung, die aber auch keine Reiseführer führt, was solls, selbst schuld, zuhause liegen ein paar herum. Dummerweise liegt neben der Buchhandlung noch ein Steine-Laden.

 

 

Freitag, 29. September 2017  -  Vada

Bis Viareggio fahren wir auf der ‚Lungomare‘. Links kommt Dorf um Dorf, dazwischen meist etwas Grünfläche, aber rechts am Wasser liegen durchgehend, ohne jeglichen Unterbruch, Privatstrand an Restaurant an Hotel, die ganzen 20 km. Wir haben genug und fahren bei Viareggio auf die SS1. Ueber Pisa und Livorno die Küstenstrasse. Mal geht’s rauf, mal runter. In Vada steht eine Tafel mit 8 Campingplätzen und da wir genug vom Fahren haben, steuern wir den ersten Platz an. Hier auf dem Camping Tripesce stehen wir nun, auf einem netten Plätzchen, nur ein paar Meter weg von Strand. Anita will Baden, doch nach etwa 15 Uhr leert sich der Strand, es kommt ein scharfer, kühler Wind auf. Also verbringen wir den Rest des Tages auf unseren Polsterstühlen, zusammen mit einem Buch.

 

 

Samstag, 30. September 2017  -  Marina di Grosseto

Heute Nacht war schlecht, um 6 Uhr bereits auf den Beinen. Und so sind wir bereits um 8 Uhr weggefahren. Nach einem kurzen Einkaufen bei Lidl sind wir nach Follonica gefahren. Einen Parkplatz gefunden und an den Strand gehen war eins und so sind wir bis um 12 Uhr da geblieben. 

Danach sind wir weitergefahren bis nach Castellione. Hier ist zwar Markt, aber bis ein Parkplatz gefunden ist und wir dann zum Markt marschiert sind, war dieser fertig. Nun, dann sehen wir uns doch wenigstens die mittelalterliche Festung und das darin eingeschlossene Dorf an. Der Aufstieg hat sich gelohnt. Die Aussicht wunderschön. Gegen 16 Uhr sind wir weitergefahren, bis hierher nach Marina di Grosseto wo sich der Stellplatz als Comfortplatz mit allen Schikanen herausstellt. Hier werden wir die Nacht verbringen.

 

 

Sonntag, 01. Oktober 2017  -  Civitavecchia

Es ist bereits 19 Uhr und wir haben soeben einen Standplatz gefunden. Ausserhalb der Stadt, in der Höhe. Weil, ja eben weil hier seit dem 30. September fast alle Campingplätze geschlossen haben. Nun, am Morgen sind wir zuerst nach Grosseto gefahren und haben uns das alte mittelalterliche Stadtzentrum angesehen. Leider hat das Wetter nicht so ganz mitgespielt, es fielen einige Tropfen, was aber in der schönen Stadt kein Makel war.

Später sind wir dann weitergefahren Richtung Rom, immer und soweit möglich der Küste entlang. In Tarquina machen wir Zwischenhalt und besichtigen die alte Etruskerstadt, die über der neuen Stadt thront. Es befinden sich viele Wohntürme hier, ganz ähnlich wie in San  Gimignano. Parkieren ist allerdings nicht ganz so einfach, zumindest dann nicht, wenn man die Parkplatzschilder nicht sieht und in einer kleinen Seitenstrasse parkieren muss. Und nicht zu vergessen, eine Fahrt durch die Fussgängerzone, durchs Fahrverbot, weil, siehe vorher.

 

 

Montag, 02. Oktober 2017 – Roma

Unsere Fahrt nach Rom, über die Küstenstrasse haben wir in San Severa unterbrochen um das Schloss anzuschauen, doch leider haben die am Montag geschlossen. So blieb nur, das Schloss von aussen anzusehen resp. zu umrunden. 

Die Weiterfahrt verlief problemlos. Wir bleiben auf der SS1, der Aurelia bis zum Camping Village in Rom. Hier am Stadtrand bleiben wir vorerst einmal für 2 Nächte. Am Nachmittag wird von Anita zuerst der zwar grosse aber sehr kalte Pool benutzt und später dann, so gegen 15:30 Uhr sind wir mit dem Bus, der direkt vor dem Campingplatz hält und anschliessend mit der Metro bis zur Spanischen Treppe gefahren. 

Unser Spaziergang brachte uns dann bald zum Trevibrunnen, danach zum Pantheon und gegen Abend zur Piazza Navona. Abendessen gab es in einer der vielen Pizzerias rund um die Piazza. Unser Verdauungsspaziergang hat uns dann zurück zur Spanischen Treppe geführt. Und da wir oben angekommen sind, die ganze Treppe hinunter, so wie Könige eben. Mit der Metro und zum Schluss mit dem Bus sind wir so etwa gegen 22 Uhr auf dem Campingplatz angekommen und nach einem kurzen Schlaftrunk auf den Liegen vor dem Reisemobil (Temperatur 24°) sind wir schlafen gegangen.

 

 

 

Dienstag, 03. Oktober 2017  -  Roma

Mit Bus und Metro zum Vatikan. So ein Pech, der Petersdom ist für uns nicht zu besuchen. Dies weil ca. 1000 Personen in einer langen Kolonne anstehen und nur 50-60 Leute aufs Mal hinein dürfen. Wir haben keine Lust eine gute Stunde in brütender Sonne zu warten. 

Also spazieren wir zur Engelsburg. Da stehen nur etwa 50 Leute vor den Ticket-Schaltern und wir beschliessen dieses Monument zu besichtigen. Das war eine erstaunlich gute Entscheidung. Trotz €14.- pro Person meinen wir, wir sind auf unsere Kosten gekommen. Wir benötigten doch gut und gerne fast 2 Stunden um das Teil zu sehen. Danach wollen wir zur Piazza Venezia und da wir viel Zeit haben, zu Fuss. Nach einer Weile kommen wir zur Basilika San Andreas, eine erstaunlich schön restaurierte Kirche. 

Der weitere Weg bringt uns in eine Buchhandlung wo wir endlich einen Reiseführer fürs südliche Italien kaufen können und danach dann zum Monument von Vittorio Emanuele, eben bei der Piazza Venezia. Nach einer kleinen Stärkung geht unser Weg weiter bis zum Kolosseum. Die Kasse schliesst in 5 Minuten und es stehen keine Leute mehr an, also beschliessen wir, noch einmal €12.- auszugeben und das Kolosseum ein weiteres Mal zu besichtigen. Anschliessend geht es dann allerdings mit Metro und Bus ‚nach Hause‘.

 

 

Mittwoch, 04. Oktober 2017  -  Roma

Wir konnten es nicht lassen und haben heute Morgen um einen Tag verlängert. Und danach ging es wieder in die Innenstadt. Dieses Mal möchten wir das Forum Romanum besuchen. Allerdings schreckt uns die Meute ab, die, obschon sie bereits 1 Stunde fürs Ticket angestanden sind (wir haben ja gestern das Kolosseum besucht und dabei ein Ticket erhalten, das auch für Forum gilt) nun noch einmal eine gute halbe Stunde anstehen um eingelassen zu werden. Nun, dann besuchen wir halt den Palatin, den Hügel mit den Resten des Kaiserlichen Palastes und dem Circus maximus, der Wagenrennen-Bahn. Und siehe da, hier keine Warteschlage, sofortigen Einlass und ein direkter Weg ins Forum, was will man mehr. So etwa um 14 Uhr haben wir genug Steine gesehen und erklimmen die obere Terrasse des Denkmals für Vittorio Emanuele. Danach gibt’s einen Hamburger bei McDonald und wir spazieren noch einmal ein bisschen in der Innenstadt herum. Gegen Abend nehmen wir dann die Metro von Spagna und fahren zurück zum Campingplatz.

 

 

Donnerstag, 05. Oktober 2017  -  Pozzuoli

Heute Abend stehen wir auf dem Camping des Complesso Turistico Averno, bei Pozzuoli. Eigentlich wollten wir auf den Platz direkt beim Vulcano Solfatara, aber die Einfahrt in den Platz ist mit 2.3m einfach ein bisschen zu schmal für uns. Dafür hat dieser Komplex ein Thermalbad, das wir benutzen dürfen – auch nicht schlecht. Unterwegs von Rom hierher haben wir zuerst die Autobahn benutzt und später dann die Küstenstrasse. Bei Mondragone wurde grosse Pause gemacht und Anita hat im Meer gebadet.

 

 

Freitag, 06. Oktober 2017  -  Pompeji

Auf Anraten des Platzwartes fahren wir nicht zum Vulkan Solfatara. Nicht nur die Einfahrt zum Campingplatz, sondern überhaupt sei die Zufahrtstrasse sehr schmal. Also fahren wir einfach direkt hierher nach Pompeji. Der Campingplatz liegt direkt vis-a-vis des Eingangs zur Ausgrabungsstätte und so sind wir bereits um 11 Uhr im Park. Tempel um Tempel, Villa um Villa, Theater und Amphitheater. Um 16 Uhr haben wir genug Steine gesehen und verlassen den Park wieder. Im platzeigenen Restaurant essen wir etwas und seit 17:30 Uhr sind jetzt wieder im Fahrzeug. Der Himmel hat sich ein wenig bewölkt und es sieht nach Regen aus. Das wäre gut für die sehr trockene Landschaft und es ist nicht mehr ganz so heiss wie heute.

 

 

Samstag, 07. Oktober 2017  -  Pompeji

Es hat tatsächlich geregnet heute Nacht, aber jetzt, um 8 Uhr scheint wieder die Sonne vom komplett wolkenlosen Himmel. Per Zug fahren wir heute nach Neapel, wo der Zug nach etwa 50 Minuten eintrifft (Retourticket 5.60). Neapel überrascht uns heute; wir haben uns auf viel Müll und schmutzige Strassen eingestellt und genau das Gegenteil erhalten. Mit extrem viel Leben in den Strassen, sowohl zu Fuss als auch auf Vespas und Autos. War ein schöner Ausflug. Per Bus und Bahn – Moment, wieso Bus – weil die Bahnlinie schlicht und einfach defekt ist. So fahren wir mit einem Bus bis ausserhalb der Stadt, denn ab dort fährt der Zug dann wieder. Und so erreichen wir unser Reisemobil einfach etwas später, aber ebenfalls sicher.

 

 

Sonntag, 08. Oktober 2017  -  Paestum

Paestum, oder wie es bei den Griechen noch hiess: Poseidonia, ist eine Wucht. Wir haben ja schon viele, viele solcher griechischer und römischer ‚Trümmerfelder‘ gesehen. Doch was hier noch steht ist fast unglaublich. Die riesigen noch fast ganz erhaltenen Tempel sehen wunderschön aus. Hierher sind wir, der Einfachheit halber, über die Autobahn gefahren. Diese führt zuerst etwas durch die ‚Berge‘ und dann an die Küste und hat erfreulicherweise ein paar Buchten zu Aussichtpunkten auf die Amalfiküste und Salerno. 

Danach haben wir hier in Paestum einen Stellplatz auf einem Bauernhof bezogen und uns dann die Ausgrabungen angesehen. Nun verbringen wir hier einen ruhigen Abend.

 

 

Montag, 09. Oktober 2017  -  Amantea

So viel haben wir heute nicht getan. Eigentlich, ausser Einkaufen, Essen und Fahren gar nichts. Aber die Küstenstrasse verführt geradezu zum weiter fahren als ursprünglich geplant. Mit vielen kleinen Zwischenstops haben wir uns der Küste entlang gehangelt. Mal unten am Meer dann wieder oben in den Bergen, mal schmale, mal breite Strasse, aber immer mit vielen Kurven verbunden. Und nun stehen wir hier in Amantea auf einem zwar ausgeschilderten, nichtsdestotrotz geschlossenen Camping-/Stellplatz. Der Platzwart ist extra gekommen und hat die Toiletten geöffnet und gereinigt. Ein fast unglaublicher Service. Zum Schluss, beim Zahlen sagte er, der Platz sei ja eigentlich zu, daher könne ich selbst bestimmen was ich bezahlen möchte.

 

 

Dienstag, 10. Oktober 2017  -  Messina

Erstaunlich, wir sind lebend aus dem Verkehrschaos in Messina herausgekommen. Zwar brauchten wir etwas mehr als eine Stunde vom Fährenterminal bis zum Stadtrand, aber eben, geschafft. Inmitten von Wolken von Rollern und Klein- und Kleinstautos fuhren wir durch die Stadt, vorbei auf der linken Spur, weil rechts 3 Reihen parkierter Wagen steht. Hierher sind wir heute Morgen über die, erstaunlicherweise kostenlose, Autobahn gefahren.  In Villa San Giovanni auf die Fähre und dann eben durch Messina, Richtung Catania. Nun stehen wir auf einem sehr schönen Campingplatz, direkt am Meer, kurz vor Taormina. Fast ganz alleine, da sind nur noch etwa 50 weitere Wohnmobile da, dabei die Hälfte Schweizer. 

 

 

Mittwoch, 11. Oktober 2017  -  Messina

Taormina ist viel grösser als wir dachten. Wir waren doch schon einmal hier, haben aber, wie es aussieht nur die Hälfte der Stadt angeschaut. Nebst uns waren zwar noch 2-3 andere Touristen da (3 Kreuzfahrtschiffe), aber gefallen hat sie uns doch. Mit dem Bus sind wir am Vormittag vom Campingplatz direkt bis Taormina gefahren und gegen Abend wieder zurück. Auch die Pizza zu Mittag hat geschmeckt, auch wenn der Preis touristengerecht war. Allerdings haben wir uns dann die 10 EUR pro Person gespart um die Ruinen des griechischen Theaters anzusehen. Wir haben in Paestum viel Schöneres gesehen.

 

 

Donnerstag, 12. Oktober 2017  -  Acireale

Etwa 100m über dem Meeresspiegel, resp. den Wellen stehen wir jetzt auf dem Campingplatz La Timpa in Acireale. Und der Zugang zum Wasser wird hier über einen Lift gewährleistet. Hierher sind wir vom riesigen Parkplatz beim Rifiuto Sapiensa, der Talstation der Gondelbahn auf 1910 müM, die hinauf auf 2‘300 müM führt. Von dort aus waren wir mit dem Unimog-Bus auf dem Ätna. Und zwar beim Hauptkrater auf etwas über 3000müM. Dort haben wir dann, zusammen mit einer Gruppe von 20 Leuten, geführt von einem Bergführer, den Krater zu Fuss erwandert. Das war zwar für uns alte Säcke etwas anstrengend, aber extrem schön und interessant. Die Fahrt bis zum Parkplatz war ‚etwas speziell‘, denn nach ein paar Irrungen haben wir dann endlich auch die richtige Strasse gefunden. Nicht gerade eine Autobahn, aber schön breit. Lediglich ‚ein kleines Bisschen‘ deformiert und mit ein paar Schlaglöchern versehen. Im Wohnmobil ist aber alles heil geblieben.

 

 

Freitag, 13. Oktober 2017  -  Tindari

Nach einer sehr schönen Fahrt durch die Berge, auf einer sehr gut ausgebauten und schlaglochfreien Strasse, sind wir jetzt auf einem Stellplatz direkt am  Wasser bei Tindari angelangt. Der Verkehr war immens, es kamen uns doch immerhin auf dem 50 km 3-4 Fahrzeuge entgegen. Seit etwa 13 Uhr sind wir jetzt mit Baden, Lesen und Faulenzen beschäftigt und hoffen auf eine ruhige Nacht. 

 

 

Samstag, 14. Oktober 2017  -  Tindari

So ein super Wetter. Wir konnten uns nicht dazu aufraffen, weiter zu fahren. Die heutigen Aktivitäten beschränken sich daher auf einen Spziergang durchs Dorf, wir mussten ein paar Kleinigkeiten einkaufen, und Baden, Lesen, Ausruhen.

 

 

Sonntag, 15. Oktober 2017  -  Finale

Der mittelalterliche Stadtkern von Brolo hat es uns angetan. Wir wollen uns das Schloss, resp. Die noch stehenden Teile des Schlosses ansehen, doch es ist leider geschlossen. Hierher sind wir heute Morgen gefahren. Immerhin etwa 30km vom bisherigen Standplatz in Tindari. Danach fahren wir weiter, wir möchten einen offenen Campingplatz finden und fahren schliesslich etwas genervt über die Autobahn, hierher nach Finale. Und jetzt stehen wir auf dem Campingplatz Rais Gerbi. Anita hat den Meerwasserpool benutzt und nach einem Spaziergang ans Meer hoffen wir auf einen guten Abend.

 

 

Montag, 16. Oktober 2017  -  Palermo

Schade – das Schloss ist geschlossen, definitiv, Konkurs. So bleibt uns nur noch die Felsenkirche der Stadtheiligen zu besuchen und mit dem Bus wieder zurück zum Stellplatz zu fahren. Die Fahrt selbst hat uns aber entschädigt. Die Aussicht über die Stadt Palermo ist gigantisch. Hier sind wir heute Nachmittag, mit einigen Schwierigkeiten dank Navi, das dauern in Einbahnstrassen fahren wollte, angekommen. Zuvor haben wir in Cefalú eine grosse Pause gemacht, haben am Strand gelegen und Anita hat ein letztes Mal in Sizilien gebadet. 

 

 

Dienstag, 17. Oktober 2017  -  auf See

Die Stadtrundfahrt in Palermo hat uns ein paar Euros gekostet, war aber wirklich gut. Mit einer Vespa mit Kabine sind wir durch die Altstadt gefahren worden, konnten an den wichtigsten Sehenswürdigkeiten aussteigen und wurden in den engen Altstadtgassen recht durchgeschüttelt. In die Stadt sind wir heute Morgen mit dem Bus, direkt vor dem Stellplatz, gefahren. Danach haben wir das Zentrum ‚erwandert‘, bis wir müde Füsse hatten. Gegen Abend sind wir dann mit dem Bus zurück, denn nun hiess es zusammenpacken und die Hafeneinfahrt zur Fähre nach Livorno suchen. Durch den Verkehrswahnsinn von Palermo haben wir es dann irgendwie geschafft, uns eingecheckt und ‚durften‘ dann so etwa 4 Stunden warten, bis wir dann, als fast letzte, in die Fähre einfahren konnten. Das Schiff war proppenvoll mit Lastwagen und für uns hat es nur noch einen Platz auf dem offenen Deck. Dann hiess es Kabine beziehen und schlafen, denn in der Zwischenzeit ist es 24 Uhr geworden.

 

 

Mittwoch, 18. Oktober 2017  -  Marina di Pisa

Wir haben ausgezeichnet geschlafen und gefrühstückt. Nun inspizieren wir das Schiff und liegen an der Sonne. Die Fähre der Grimaldi-Lines gefällt uns wirklich gut. Wir haben doch in den letzten 10 Jahren viele Fähren benutzt, aber diese gehört schlicht und einfach zu den absolut Besten. Auch das Mittagessen haben wir vorausgebucht (15€). Allerdings waren die Bohnen kalt und Anita hat das Pouletfleisch moniert. So gegen 18:30 Uhr sind wir in Livorno angekommen und haben die Fähre recht früh verlassen können. Da bereits die Nacht angebrochen ist, sind wir nur noch schnell bis nach Marina di Pisa gefahren und stehen jetzt hier auf dem riesigen Stellplatz. Allerdings haben wir irgendein Problem mit Strom. Es scheint, es liegt am Wohnmobil, denn andere Camper haben Strom.

 

 

Donnerstag, 19. Oktober 2017  -  Sirmione

Die Fahrt durch die Berge war zwar lang, aber verdammt schön. Von Pisa nach Lucca und dann immer Richtung Modena. Dazwischen liegen ein paar Pässchen und ein Pass. Der von Abetone auf 1388müM. Mit den vielen Pausen haben glatt 5 Stunden gebraucht um von Pisa nach Modena zu kommen. Aber es hat sich gelohnt – es war wunderschön. Ab Modena haben wir dann die Autobahn bis hierher nach Sirmione genommen, wo wir jetzt auf dem ‚üblichen‘ Stellplatz stehen. Strom funktioniert immer noch nicht, aber was solls, wir werden gut schlafen und morgen wahrscheinlich nach Hause fahren.

 

 

Freitag, 20. Oktober 2017  -  Thusis

Eigentlich wollten wir nach Hause fahren, heute, nur nach der Fahrt dem Comersee entlang, von Lecco nach Chiavenna haben wir in Trivio Fuentes Halt gemacht. Die ganze Strecke verläuft in Tunnels, so eine Entäuschung, kein See, kein gar nix. Also haben wir 2-3 Stunden in einem grossen Einkaufszentrum vertrödelt. Die Weiterfahrt nach Maloja war dann aber wirklich wunderschön und oben angekommen, es wurde schon langsam Abend, beschliessen wir nach einer kurzen Kaffeepause am Silsersee, weiter zu fahren, über den Julier nach Savognin. Auf dem dortigen Campingplatz wollten wir übernachten. Nur ein einfacher Parkplatz bietet mehr Platz als uns da angeboten wurde. Und das für 42.50. Nein, so nicht, wir fahren weiter, hinunter nach Thusis und stehen nun auf den hiesigen Stellplatz, angegliedert an den Campingplatz mit allem Komfort für weniger als die Hälfte.

 

 

Samstag, 21. Oktober 2017  -  zu Hause

Die restliche Strecke nach Hause haben wir heute Morgen schnell hinter uns gebracht und sind nun seit etwa 11:00 Uhr wieder zu Hause. Zwar erst körperlich, denn unser Geist weilt immer noch auf dieser wunderschönen Reise.


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