Indochina - Dezember 2018

 

Montag, 26 November 2018 - Abflug nach Bangkok

16:30 Uhr, pünktlich auf die Minute steht unser Taxi (Reni) bereit und bringt uns, nach dem Verladen unseres Gepäcks, in Windeseile zum Flughafen. Und klar, da wir ihn einkalkuliert haben – natürlich kein Stau und am Check-In keine Warteschlange und so sind wir logischerweise viel zu früh hier im Airport. Nun nach etwa 30 Minuten tauchen dann auch Ursi und Brian auf und wir warten gemeinsam am Gate auf den Flug nach Frankfurt. Dort heisst es dann umsteigen und um 22 hebt der Airbus 380 nach Bangkok ab. Wir haben uns für die lange Strecke Eco+ gegönnt und werden auf guten Plätzen gut versorgt.

 

 

Dienstag, 27. November 2018 - Bangkok

Wir haben einigermassen gut geschlafen resp. Gedöst und sind jetzt, nach einem Frühstück, um 14 Uhr (wir haben ja 6 Stunden Zeitunterschied) in Bangkok angekommen. Die Passkontrolle haben wir in etwa 20 Minuten geschafft, unser Gepäck ist auch hier und am Ausgang wartet der bestellte Transferbus – perfekt. Seit 17 Uhr sind wir nun im Hotel haben berets etwas gegessen und waren ein bisschen spazieren. Das Hotel liegt sehr zentral und Anita hat sich überwunden und ist nicht im Pool baden gegangen.

 

 

Mittwoch, 28. November 2018 - Bangkok

Unser Schlaf war heute Nacht nicht das Gelbe vom Ei. Bereits um 3 Uhr waren wir heute früh wach, dank Jetlag. Nach einem ausgedehnten Frühstück wurden wir um 8 Uhr abgeholt zur Tempelbesichtigung. Zuerst ging die Fahrt zum Wat Trimitr Tempel mit dem bekannten Goldenen Buddha.Die berühmte Statue ist aus massivem Gold, 3 Meter hoch und wiegt mehr als 5,5 Tonnen.

Anschliessend besuchen wir Wat Pho, einer der ältesten und größten Tempel der Stadt. Er wurde von König Rama I. vor etwa 200 Jahren erbaut und beherbergt den riesigen goldverkleideten, liegenden Buddha.

Danach wurden wir zum Königspalast oder Wat Phra Kawe, welcher auch als Tempel des Grünen Smaragd-Buddhas bekannt ist. Die einzelnen Tempel sind hier wirklich beeindruckend und die unglaubliche Menge an chinesischen Touristen ebenfalls.

Nach dem erstaunlich guten Mittagessen in einem kleinen einheimischen Lokal (wir waren beim Eintreten eher etwas erstaunt) haben wir noch das Siam-Museum (Geschichte Thailands) und das Museum für neue Kunst besucht. Nun sind wir zurück im Hotel und alle 4 ziemlich groggy.

 

 

Donnerstag, 29. November 2018 - Bangkok

Der heutige Tagesausflug führte und nach Ayutthaya. Mit dem Minibus ging die Fahrt quer durch die Stadt und dann über die Autobahn. Nach ca. 1.5 Std waren wir dort. Zuerst besichtigten wir den heutigen Sommerpalast der Königs von Thailand. Diese Palastanlage entspricht zwar heutigem Standard besteht aber bereits seit dem Mittelalter und war dannzumal die Hauptstadt Thailands.

Im Anschluss daran besuchten wir dann den Ayutthaya Historical Park, und den Wat Phra Mahathat (Wat = Tempel). Dessen Bauweise, so erklärte uns der einigermassen verständliches Deutsch sprechende Guide, wurde schnell zum landesweit vorherrschenden traditionellen Baustil und kann deshalb in vielen Teilen des Landes nachempfunden, besichtigt werden.

 

Danach ging die Besichtigungstour weiter zum Wat Phra Si Sanphet. Dies sei der wichtigste Tempel innerhalb des Königspalasts und diente dem Tempel des Smaragdbuddhas von Bangkok als direkte Vorlage. Zum Abschluss besichtigten wir noch Wat Phanancherng, wo sich die älteste Bronzestatue von Buddha in Ayutthaya befindet.

Zum Schluss wurden wir dann, zwar auf einigen Umwegen, zur Schiffsanlegestelle gebracht und sind gerade noch rechtzeitig zur Abfahrt erschienen. Das Schiff benötigte etwa 2.5 Std bis Bangkok. Zuerst gab es Mittagessen auf dem Schiff und danach viel zu sehen an den Ufern des Chao Phraya. In Bangkok wurden wir dann wieder zurück zum Hotel gebracht.

 

 

Freitag, 30. November 2018 - Chiang Mai

War das früh, heute Morgen. Um 5 Uhr aufstehen, 6 Uhr Frühstück, 7 Uhr Abfahrt. Mit unserem Guide sind wir heute Morgen 70 km aus der Stadt hinaus nach Damnoen Saduak gefahren. Um 9:30 Uhr mussten wir unbedingt dort sein. Wo? Na auf dem Markt der auf den Schienen abgehalten wird, und der für den Zug um 9:30 Uhr weggeräumt und dann wieder hergestellt werden muss. Ein absolut irres Spektakel.

Danach wurden wir mit einem Longtailboat zum Schwimmenden Markt in Samut Songkram gefahren. Der wiederum war zwar ein bisschen enttäuschend, weil die Marktfahrer meist am Land ihrem Geschäft nachgehen und eigentlich mehr oder weniger nur die Käufer in den Booten sind. Aber schon die doch recht laute Fahrt durch die Kanäle mit dem Speedboat war die Reise wert.

Nach einem guten Mittagessen am Fluss hat man uns dann zum Flughafen gebracht von wo wir Abends hierher nach Chiang Mai geflogen sind. Im Hotel Ibis Style werden wir nun sicherlich eine ruhige Nacht verbringen.

 

 

Samstag, 01. Dezember 2018 - Chiang Saem

Die heutige Busfahrt mit unserem privaten Van verlief bis zu den heissen Quellen bei San Kamphaeng ereignislos, wenn man davon absieht, dass die Landschaft sehr, sehr schön ist. Nach dem etwas enttäuschenden Besuch der Quellen (in den gemauerten Brunnen waren Pumpen installiert) fuhren wir weiter bis zum ‚weissen Tempel‘ in der Nähe von Chiang Rai. Das Bauwerk, das offiziell kein Tempel ist, ist aber schlicht gigantisch. Schneeweiss mit viel Spiegelkacheln und innen kräftig bemalt. Wirklich gigantisch. [Seit 1996 arbeitete Chalermchai, ein thailändischer Architekt, freiwillig und kostenlos an der Schaffung des Tempels; er sah es als Opfer an Buddha. Später änderte er seine Pläne, als er sah, dass Wat Rong Khun eine wichtige Rolle spielen könne, um sowohl Einheimische als auch Touristen anzuziehen. Aktuell sind erst ungefähr 20 Prozent der geplanten Anlage gebaut.]

Später, nach einem guten Mittagessen in Chiang Rai wurden wir weitergefahren, hierher in goldene Dreieck, wo Burma, Laos und Thailand zusamenstossen. Eine Gegend die vielen als Opiumhölle bekannt ist. Mit einem kleinen Boot haben wir eine kleine Rundfahrt mit Zwischenhalt in Laos gemacht, haben später das Opium Museum besucht und sind nun im Hotel Siam Triangel untergebracht.

 

 

Sonntag, 02. Dezember 2018 - Pakbeng

Heute ist wieder frühes Aufstehen angesagt. Unser Fahrer will uns bis spätestens um 8 Uhr an der Grenze abliefern. Und dazwischen liegen ca. 70km Autofahrt über gute Strassen, über 2 Pässe an den Mekong. Die Ausreise ging ganz schnell, Pass kontrollieren und stempeln – fertig. Dann wurden wir mit einem Bus über Brücke (die einzige im Bereich von 200km) zum Laotischen Zoll gefahren. Hier hiess es ein Formular ausfüllen, Pass abstempeln und schon waren wir in Laos. Und da alles so schnell abgelaufen ist, sind wir dann prompt fast eine Stunde zu früh dagewesen.

Nun, es wurden etwa 30 Personen zusammengesucht und zum Boot gefahren. Und schon bald begann unsere Fahrt auf dem Mekong, von Chiang Kongh nach Luang Prabang. Nach etwa 2 Stunden wurde angelandet (einfach auf den Sand gefahren) und wir haben ein Laotisches Dorf besucht. Später wurde uns dann auf dem Boot ein Mittagessen serviert und so gegen 17 Uhr sind wir nun hier in Pakbeng angekommen. Pakbeng liegt etwa in der Mitte der Strecke und hier übernachten wir in der Riverside Lodge mit einer super Aussicht auf den Mekong.

 

 

 

Montag, 03. Dezember 2018 - Luang Prabang

Wir haben heute Morgen um 6 Uhr vom Balkon unseres Zimmers den Elefanten beim Baden zugesehen. Um 8 Uhr legte dann ‚unser‘ Boot in Pakbeng ab und fuhr uns, mit 2 Stops, hierher nach Luang Prabang. Immerhin etwa 180 km flussabwärts, auf dem Mekong. Der erste Halt wurde bei einem indigenen Dorf gemacht in dem die Frauen aus der Umgebung ihre selbstgewebten Schals verkaufen wollten. Natürlich blieben auch bei uns 2 dieser recht schönen und ansprechenden Tücher liegen.

Gegen 15 Uhr hielt das Boot denn bei einer ‚absolut sehenswerten‘ Höhle mit Buddastatuen, na ja.. Hier in Luang Prabang erwartete uns der Guide und brachte uns zum sehr schönen Hotel, inmitten der Altstadt. Nach einem Besuch des grossen Nachtmarktes haben wir in einem kleinen Restaurant, direkt am Ufer des Mekong gespeist und sind nun rechtschaffen müde von den Strapazen des Tages.

 

 

Dienstag, 04. Dezember 2018 – Luang Prabang

Das war ein fauler Tag heute. Kein Programm, nur ein bisschen ‚sein‘. Nachdem wir einen Teil unserer gebrauchten Wäsche in den gegenüberliegenden Salon gebracht haben (1kg=1.-$) haben wir begonnen, dem Mekong entlang zu spazieren und uns innerlich zu stärken. Danach haben wir dann den Phousy Hill bestiegen, immerhin etwa 200 Treppenstufen, und die Stadt von oben betrachtet. Nach einem kurzen Ausruhen im Hotel sind wir dann noch einmal spazieren gegangen, haben am Mekong zu Abend gegessen und ansonsten den Tag ausgeruht beendet.

 

 

Mittwoch, 05. Dezember 2018 - Luang Prabang

Es ist 8:30 Uhr und unser Guide steht pünktlich mit dem Van bereit für den heutigen Ausflug zu den Kuang Si Wasserfällen. Kurz vor Ende der Stadt wird aber noch ein Zwischenhalt eingeschoben und wir besuchen den lokalen Markt. Super, keine Souvenirs, keine aufdringlichen Händler, sondern der wirkliche Markt der Laoten. Vom Gemüse geht es zum Fleisch, zu den Fischen und zuletzt zum Nonfood-Markt. Eine unglaubliche Anzahl an Dingen, Wesen und Gemüsen wird hier angeboten. Von ganz bekanntem wie z.B: Kresse, über Hähnchen, gebratenen Ratten bis zu Feuerholz ist hier alles zu haben.

Die Weiterfahrt auf der ‚etwas‘ holperigen Strasse war unterhaltsam und durch eine schöne Landschaft geprägt. Bald sind wir am Wasserfall angekommen und nehmen den Weg unter die Füsse. Zuerst am Gehege für Bären die aus der Gefangenschaft (Tat Kuang Si Bear Rescue Centre) befreit wurden vorbei, in den Dschungel. Der Wasserfall bildet auf 3 Stufen jeweils Sinterterrassen aus, die sehr schön anzusehen sind. Zuoberst dann der effektive Wassefall, resp. die Kaskade von ca. 60m Höhe. Sehr schön anzusehen, er wirkt innerhalb des Dschungels so richtig malerisch.

Danach werden wir zurückgefahren, wunschgemäss direkt ins Restaurent am Mekong. Und nach dem Mittagessen sind wir nun zurück im Hotel und ruhen uns von den ‚ungeheuren‘ Strapazen aus.

 

 

Donnerstag, 06. Dezember 2018 - Vang Vieng

Das Dorf der Hmong-Laoten (eigentlich eingewanderte Chinesen) ist zwar malerisch anzusehen, aber etwas fraglich. Angeblich seien die Leute im Moment auf den Feldern und nur die Alten und die Kleinkinder im Dorf, aber auch auf den Feldern haben wir eigentlich niemanden gesehen. Zwar wurde uns nichts zum Kaufen angeboten, doch irgendwie habe ich doch den Eindruck von leichtem Tourismus. Die Fahrt hierher über die ‚ein klein Wenig‘ defekte Strasse ist ja schon ein Abenteuer. Doch unser Fahrer hat meist immer wieder ein kleines Stück Asphalt gefunden. So ging unsere Fahrt über einen ca. 2000müM Pass über eine Strasse, die teilweise beim letzten Unwetter weggeschwemmt worden ist hinunter ins Tal, hierher nach Vang Vieng. Kurz vor dem heutigen Hotel haben wir dann noch kurz eine Tropfsteinhöhle besichtigt. Heute war Landschaft angesagt und die, die ist nun wirklich alle Strapazen wert.

 

 

Freitag, 07. Dezember 2018 - Vientiane

Den Zugang zur Grotte bei der blauen Lagune eine Treppe zu nennen, ist sehr gesucht. Es ist vielmehr nahezu ein Klettersteig. Doch wir haben ihn, wider Erwarten, alle 4 geschafft. Allerdings waren wir danach ziemlich groggy. Anita hat sich überwunden und in der blauen Lagune gebadet. Danach wurden wir dann hierher nach Vientiane, die Hauptstadt von Laos, gefahren. Natürlich mit einigen Zwischenstops und einem Mittagessen-Stop. Die 3 Zwischenstops jeweils bei einem einheimischen Markt. Einmal Pflanzen, einmal Fisch und einmal Insekten. Wieder sind wir durch eine sehr sehenswerte Landschaft gefahren und wurden dabei recht durchgeschüttelt, denn natürlich ist auch auf dieser Strecke keine bessere Strasse vorhanden. Längs der ganzen Strecke baut China, ohne einen einzigen Laoten, eine Eisenbahnlinie und zerstört mit den riesigen Lastwagen dabei die Strasse.

 

 

Samstag, 08. Dezember 2018 - Champasak

Mensch,war das früh, heute Morgen. Um 4 Uhr aufstehen sind wir uns nicht gewohnt. Nun,es hat geklappt und um 07:45 waren wir bereits in der Luft mit einer Propellermaschine der Lao Airways. In Pakse angekommen, wartete unser Guide und wir fuhren direkt zu den kleineren Wasserfällen etwas ausserhalb von Pakse. Unterwegs hielt unser Guide bei den Korbmachern und danach bei den Schmieden. Nach dem Mittagessen im Restaurant bei den grossen Wasserfällen wurde uns eine Lektion in Kaffee- und Tee-Anbau gegeben. Der laotische Kaffee soll der weltweit beste sein. Nun sind wir im Hotel in Champasak und verbringen hier den Abend in Ruhe.

 

 

Sonntag, 09.Dezember 2018 - Paksé

Auf dem Weg zur Ausgrabungsstätte der Khmer-Tempelanlage sind wir bei der ‚Nudelfabrik‘ vorbeigekommen und natürlich haben wir uns angesehen, wie hier Reisnudeln entstehen.

Die uralte Tempelanlage aus dem 5. Jahrhundert ist logischerweise nur noch als Ruine zu besichtigen. Eindrücklich ist sie trotzdem. Hier stand einst das Gegenstück zu Angkor Wat und war in direkter Verbindung dazu. Die Ketterei über die halbverfallenen Treppen war allerdings sehr anstrengend weil dazu die Sonne ein bisschen geheizt hat. Um 10 Uhr heute Morgen zeigte das Thermometer 32°C im Schatten. Nun sind wir zurück in Paksé im Hotel Paksé, verbringen einen gemütlichen Nachmittag und Abend.


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