Indochina - Dezember 2018

 

Montag, 26 November 2018 - Abflug nach Bangkok

16:30 Uhr, pünktlich auf die Minute steht unser Taxi (Reni) bereit und bringt uns, nach dem Verladen unseres Gepäcks, in Windeseile zum Flughafen. Und klar, da wir ihn einkalkuliert haben – natürlich kein Stau und am Check-In keine Warteschlange und so sind wir logischerweise viel zu früh hier im Airport. Nun nach etwa 30 Minuten tauchen dann auch Ursi und Brian auf und wir warten gemeinsam am Gate auf den Flug nach Frankfurt. Dort heisst es dann umsteigen und um 22 hebt der Airbus 380 nach Bangkok ab. Wir haben uns für die lange Strecke Eco+ gegönnt und werden auf guten Plätzen gut versorgt.

 

 

Dienstag, 27. November 2018 - Bangkok

Wir haben einigermassen gut geschlafen resp. Gedöst und sind jetzt, nach einem Frühstück, um 14 Uhr (wir haben ja 6 Stunden Zeitunterschied) in Bangkok angekommen. Die Passkontrolle haben wir in etwa 20 Minuten geschafft, unser Gepäck ist auch hier und am Ausgang wartet der bestellte Transferbus – perfekt. Seit 17 Uhr sind wir nun im Hotel haben berets etwas gegessen und waren ein bisschen spazieren. Das Hotel liegt sehr zentral und Anita hat sich überwunden und ist nicht im Pool baden gegangen.

 

 

Mittwoch, 28. November 2018 - Bangkok

Unser Schlaf war heute Nacht nicht das Gelbe vom Ei. Bereits um 3 Uhr waren wir heute früh wach, dank Jetlag. Nach einem ausgedehnten Frühstück wurden wir um 8 Uhr abgeholt zur Tempelbesichtigung. Zuerst ging die Fahrt zum Wat Trimitr Tempel mit dem bekannten Goldenen Buddha.Die berühmte Statue ist aus massivem Gold, 3 Meter hoch und wiegt mehr als 5,5 Tonnen.

Anschliessend besuchen wir Wat Pho, einer der ältesten und größten Tempel der Stadt. Er wurde von König Rama I. vor etwa 200 Jahren erbaut und beherbergt den riesigen goldverkleideten, liegenden Buddha.

Danach wurden wir zum Königspalast oder Wat Phra Kawe, welcher auch als Tempel des Grünen Smaragd-Buddhas bekannt ist. Die einzelnen Tempel sind hier wirklich beeindruckend und die unglaubliche Menge an chinesischen Touristen ebenfalls.

Nach dem erstaunlich guten Mittagessen in einem kleinen einheimischen Lokal (wir waren beim Eintreten eher etwas erstaunt) haben wir noch das Siam-Museum (Geschichte Thailands) und das Museum für neue Kunst besucht. Nun sind wir zurück im Hotel und alle 4 ziemlich groggy.

 

 

Donnerstag, 29. November 2018 - Bangkok

Der heutige Tagesausflug führte uns nach Ayutthaya. Mit dem Minibus ging die Fahrt quer durch die Stadt und dann über die Autobahn. Nach ca. 1.5 Std waren wir dort. Zuerst besichtigten wir den heutigen Sommerpalast der Königs von Thailand. Diese Palastanlage entspricht zwar heutigem Standard besteht aber bereits seit dem Mittelalter und war dannzumal die Hauptstadt Thailands.

Im Anschluss daran besuchten wir dann den Ayutthaya Historical Park, und den Wat Phra Mahathat (Wat = Tempel). Dessen Bauweise, so erklärte uns der einigermassen verständliches Deutsch sprechende Guide, wurde schnell zum landesweit vorherrschenden traditionellen Baustil und kann deshalb in vielen Teilen des Landes nachempfunden, besichtigt werden.

 

Danach ging die Besichtigungstour weiter zum Wat Phra Si Sanphet. Dies sei der wichtigste Tempel innerhalb des Königspalasts und diente dem Tempel des Smaragdbuddhas von Bangkok als direkte Vorlage. Zum Abschluss besichtigten wir noch Wat Phanancherng, wo sich die älteste Bronzestatue von Buddha in Ayutthaya befindet.

Zum Schluss wurden wir dann, zwar auf einigen Umwegen, zur Schiffsanlegestelle gebracht und sind gerade noch rechtzeitig zur Abfahrt erschienen. Das Schiff benötigte etwa 2.5 Std bis Bangkok. Zuerst gab es Mittagessen auf dem Schiff und danach viel zu sehen an den Ufern des Chao Phraya. In Bangkok wurden wir dann wieder zurück zum Hotel gebracht.

 

 

Freitag, 30. November 2018 - Chiang Mai

War das früh, heute Morgen. Um 5 Uhr aufstehen, 6 Uhr Frühstück, 7 Uhr Abfahrt. Mit unserem Guide sind wir heute Morgen 70 km aus der Stadt hinaus nach Damnoen Saduak gefahren. Um 9:30 Uhr mussten wir unbedingt dort sein. Wo? Na auf dem Markt der auf den Schienen abgehalten wird, und der für den Zug um 9:30 Uhr weggeräumt und dann wieder hergestellt werden muss. Ein absolut irres Spektakel.

Danach wurden wir mit einem Longtailboat zum Schwimmenden Markt in Samut Songkram gefahren. Der wiederum war zwar ein bisschen enttäuschend, weil die Marktfahrer meist am Land ihrem Geschäft nachgehen und eigentlich mehr oder weniger nur die Käufer in den Booten sind. Aber schon die doch recht laute Fahrt durch die Kanäle mit dem Speedboat war die Reise wert.

Nach einem guten Mittagessen am Fluss hat man uns dann zum Flughafen gebracht von wo wir Abends hierher nach Chiang Mai geflogen sind. Im Hotel Ibis Style werden wir nun sicherlich eine ruhige Nacht verbringen.

 

 

Samstag, 01. Dezember 2018 - Chiang Saem

Die heutige Busfahrt mit unserem privaten Van verlief bis zu den heissen Quellen bei San Kamphaeng ereignislos, wenn man davon absieht, dass die Landschaft sehr, sehr schön ist. Nach dem etwas enttäuschenden Besuch der Quellen (in den gemauerten Brunnen waren Pumpen installiert) fuhren wir weiter bis zum ‚weissen Tempel‘ in der Nähe von Chiang Rai. Das Bauwerk, das offiziell kein Tempel ist, ist aber schlicht gigantisch. Schneeweiss mit viel Spiegelkacheln und innen kräftig bemalt. Wirklich gigantisch. [Wikipedia: Seit 1996 arbeitete Chalermchai, ein thailändischer Architekt, freiwillig und kostenlos an der Schaffung des Tempels; er sah es als Opfer an Buddha. Später änderte er seine Pläne, als er sah, dass Wat Rong Khun eine wichtige Rolle spielen könne, um sowohl Einheimische als auch Touristen anzuziehen. Aktuell sind erst ungefähr 20 Prozent der geplanten Anlage gebaut.]

Später, nach einem guten Mittagessen in Chiang Rai wurden wir weitergefahren, hierher in goldene Dreieck, wo Burma, Laos und Thailand zusamenstossen. Eine Gegend die vielen als Opiumhölle bekannt ist. Mit einem kleinen Boot haben wir eine kleine Rundfahrt mit Zwischenhalt in Laos gemacht, haben später das Opium Museum besucht und sind nun im Hotel Siam Triangel untergebracht.

 

 

Sonntag, 02. Dezember 2018 - Pakbeng

Heute ist wieder frühes Aufstehen angesagt. Unser Fahrer will uns bis spätestens um 8 Uhr an der Grenze abliefern. Und dazwischen liegen ca. 70km Autofahrt über gute Strassen, über 2 Pässe an den Mekong. Die Ausreise ging ganz schnell, Pass kontrollieren und stempeln – fertig. Dann wurden wir mit einem Bus über eine Brücke (die einzige im Bereich von 200km) zum Laotischen Zoll gefahren. Hier hiess es ein Formular ausfüllen, Pass abstempeln und schon waren wir in Laos. Und da alles so schnell abgelaufen ist, sind wir dann prompt fast eine Stunde zu früh dagewesen.

Nun, es wurden etwa 30 Personen zusammengesucht und zum Boot gefahren. Und schon bald begann unsere Fahrt auf dem Mekong, von Chiang Kongh nach Luang Prabang. Nach etwa 2 Stunden wurde angelandet (einfach auf den Sand gefahren) und wir haben ein Laotisches Dorf besucht. Später wurde uns dann auf dem Boot ein Mittagessen serviert und so gegen 17 Uhr sind wir nun hier in Pakbeng angekommen. Pakbeng liegt etwa in der Mitte der Strecke und hier übernachten wir in der Riverside Lodge mit einer super Aussicht auf den Mekong.

 

 

 

Montag, 03. Dezember 2018 - Luang Prabang

Wir haben heute Morgen um 6 Uhr vom Balkon unseres Zimmers den Elefanten beim Baden zugesehen. Um 8 Uhr legte dann ‚unser‘ Boot in Pakbeng ab und fuhr uns, mit 2 Stops, hierher nach Luang Prabang. Immerhin etwa 180 km flussabwärts, auf dem Mekong. Der erste Halt wurde bei einem indigenen Dorf gemacht in dem die Frauen aus der Umgebung ihre selbstgewebten Schals verkaufen wollten. Natürlich blieben auch bei uns 2 dieser recht schönen und ansprechenden Tücher liegen.

Gegen 15 Uhr hielt das Boot denn bei einer ‚absolut sehenswerten‘ Höhle mit Buddastatuen, na ja.. Hier in Luang Prabang erwartete uns der Guide und brachte uns zum sehr schönen Hotel, inmitten der Altstadt. Nach einem Besuch des grossen Nachtmarktes haben wir in einem kleinen Restaurant, direkt am Ufer des Mekong gespeist und sind nun rechtschaffen müde von den Strapazen des Tages.

 

 

Dienstag, 04. Dezember 2018 – Luang Prabang

Das war ein fauler Tag heute. Kein Programm, nur ein bisschen ‚sein‘. Nachdem wir einen Teil unserer gebrauchten Wäsche in den gegenüberliegenden Salon gebracht haben (1kg=1.-$) haben wir begonnen, dem Mekong entlang zu spazieren und uns innerlich zu stärken. Danach haben wir dann den Phousy Hill bestiegen, immerhin etwa 200 Treppenstufen, und die Stadt von oben betrachtet. Nach einem kurzen Ausruhen im Hotel sind wir dann noch einmal spazieren gegangen, haben am Mekong zu Abend gegessen und ansonsten den Tag ausgeruht beendet.

 

 

Mittwoch, 05. Dezember 2018 - Luang Prabang

Es ist 8:30 Uhr und unser Guide steht pünktlich mit dem Van bereit für den heutigen Ausflug zu den Kuang Si Wasserfällen. Kurz vor Ende der Stadt wird aber noch ein Zwischenhalt eingeschoben und wir besuchen den lokalen Markt. Super, keine Souvenirs, keine aufdringlichen Händler, sondern der wirkliche Markt der Laoten. Vom Gemüse geht es zum Fleisch, zu den Fischen und zuletzt zum Nonfood-Markt. Eine unglaubliche Anzahl an Dingen, Wesen und Gemüsen wird hier angeboten. Von ganz bekanntem wie z.B: Kresse, über Hähnchen, gebratenen Ratten bis zu Feuerholz ist hier alles zu haben.

Die Weiterfahrt auf der ‚etwas‘ holperigen Strasse war unterhaltsam und durch eine schöne Landschaft geprägt. Bald sind wir am Wasserfall angekommen und nehmen den Weg unter die Füsse. Zuerst am Gehege für Bären die aus der Gefangenschaft (Tat Kuang Si Bear Rescue Centre) befreit wurden vorbei, in den Dschungel. Der Wasserfall bildet auf 3 Stufen jeweils Sinterterrassen aus, die sehr schön anzusehen sind. Zuoberst dann der effektive Wassefall, resp. die Kaskade von ca. 60m Höhe. Sehr schön anzusehen, er wirkt innerhalb des Dschungels so richtig malerisch.

Danach werden wir zurückgefahren, wunschgemäss direkt ins Restaurent am Mekong. Und nach dem Mittagessen sind wir nun zurück im Hotel und ruhen uns von den ‚ungeheuren‘ Strapazen aus.

 

 

Donnerstag, 06. Dezember 2018 - Vang Vieng

Das Dorf der Hmong-Laoten (eigentlich eingewanderte Chinesen) ist zwar malerisch anzusehen, aber etwas fraglich. Angeblich seien die Leute im Moment auf den Feldern und nur die Alten und die Kleinkinder im Dorf, aber auch auf den Feldern haben wir eigentlich niemanden gesehen. Zwar wurde uns nichts zum Kaufen angeboten, doch irgendwie habe ich doch den Eindruck von leichtem Tourismus. Die Fahrt hierher über die ‚ein klein Wenig‘ defekte Strasse ist ja schon ein Abenteuer. Doch unser Fahrer hat meist immer wieder ein kleines Stück Asphalt gefunden. So ging unsere Fahrt über einen ca. 2000müM Pass über eine Strasse, die teilweise beim letzten Unwetter weggeschwemmt worden ist hinunter ins Tal, hierher nach Vang Vieng. Kurz vor dem heutigen Hotel haben wir dann noch kurz eine Tropfsteinhöhle besichtigt. Heute war Landschaft angesagt und die, die ist nun wirklich alle Strapazen wert.

 

 

Freitag, 07. Dezember 2018 - Vientiane

Den Zugang zur Grotte bei der blauen Lagune eine Treppe zu nennen, ist sehr gesucht. Es ist vielmehr nahezu ein Klettersteig. Doch wir haben ihn, wider Erwarten, alle 4 geschafft. Allerdings waren wir danach ziemlich groggy. Anita hat sich überwunden und in der blauen Lagune gebadet. Danach wurden wir dann hierher nach Vientiane, die Hauptstadt von Laos, gefahren. Natürlich mit einigen Zwischenstops und einem Mittagessen-Stop. Die 3 Zwischenstops jeweils bei einem einheimischen Markt. Einmal Pflanzen, einmal Fisch und einmal Insekten. Wieder sind wir durch eine sehr sehenswerte Landschaft gefahren und wurden dabei recht durchgeschüttelt, denn natürlich ist auch auf dieser Strecke keine bessere Strasse vorhanden. Längs der ganzen Strecke baut China, ohne einen einzigen Laoten, eine Eisenbahnlinie und zerstört mit den riesigen Lastwagen dabei die Strasse.

 

 

Samstag, 08. Dezember 2018 - Champasak

Mensch,war das früh, heute Morgen. Um 4 Uhr aufstehen sind wir uns nicht gewohnt. Nun,es hat geklappt und um 07:45 waren wir bereits in der Luft mit einer Propellermaschine der Lao Airways. In Pakse angekommen, wartete unser Guide und wir fuhren direkt zu den kleineren Wasserfällen etwas ausserhalb von Pakse. Unterwegs hielt unser Guide bei den Korbmachern und danach bei den Schmieden. Nach dem Mittagessen im Restaurant bei den grossen Wasserfällen wurde uns eine Lektion in Kaffee- und Tee-Anbau gegeben. Der laotische Kaffee soll der weltweit beste sein. Nun sind wir im Hotel in Champasak und verbringen hier den Abend in Ruhe.

 

 

Sonntag, 09.Dezember 2018 - Paksé

Auf dem Weg zur Ausgrabungsstätte der Khmer-Tempelanlage sind wir bei der ‚Nudelfabrik‘ vorbeigekommen und natürlich haben wir uns angesehen, wie hier Reisnudeln entstehen.

Die uralte Tempelanlage aus dem 5. Jahrhundert ist logischerweise nur noch als Ruine zu besichtigen. Eindrücklich ist sie trotzdem. Hier stand einst das Gegenstück zu Angkor Wat und war in direkter Verbindung dazu. Die Ketterei über die halbverfallenen Treppen war allerdings sehr anstrengend weil dazu die Sonne ein bisschen geheizt hat. Um 10 Uhr heute Morgen zeigte das Thermometer 32°C im Schatten. Nun sind wir zurück in Paksé im Hotel Paksé, verbringen einen gemütlichen Nachmittag und Abend.

 

 

Montag, 10. Dezember 2018 - Siem Reap

Um 11 Uhr hat uns der Guide abgeholt und zum Airport gebracht (riesig, hat 2 Gates). Nach der gründlichen Zoll- und Sicherheitskontrolle warten wir bis die Turboprop-Maschine kommt und fliegen damit ganz gemütlich nach Kambodscha. Hier werden wir erwartet und direkt zum Hotel Khmer Mansion gefahren. Wunderschönes Hotel. Wir haben umgehend den Pool und die Massageliegen benutzt.

 

 

Dienstag, 11. Dezember 2018 - Siem Reap

Ruhe in Frieden, Beat Richner. Wir fahren heute nach Angkor Wat und kommen dabei am Kinderkrankenhaus von Beat Richner vorbei. Es ist wesentlich grösser und moderner als wir gedacht haben. Und vor dem Haupteingang knien Menschen an der Stupa, die einen Teil seiner Asche enthält.

Nach kurzer Pause geht die Fahrt weiter, zuerst zum Ticketverkauf ($37) und dann zum ‚Dschungeltempel‘. Hier wurde unter anderem ein Teil von Thomb Rider gedreht. Die Tempel aus der Hochzeit der Khmer (1000-1400 nC) sind eindrücklich. Danach besichtigen wir die ehemalige Hauptstadt der Khmer, Angkor Thom.

Nach dem Mittagessen dann der Höhepunkt, Angkor Wat, die riesige Tempel-Anlage, die nicht zum Wohnen, sondern nur für die Götter erstellt worden ist. Wirklich beeindruckend, nicht zuletzt weil‘s 33°C und 87% Luftfeuchtigkeit hat und wir so ziemlich groggy sind. Seit 15 Uhr sind wir nun wieder zurück im Hotel resp. Im Pool.

 

 

Mittwoch, 12.Dezember 2018 - Siem Reap

War gar nicht schlecht, die Bootsfahrt auf dem Tonle Sap heute Morgen. Erstaunlich, die ganzen Fischerdörfer sind auf Flosse gebaut und werden je nach Wasserstand des See an verschiedene Orte verschoben. Angeblich sind alles illegal eingereiste Vietnamesen, die jedoch von der Regierung toleriert werden. Trotzdem kein einfaches Leben, so ohne Wasserleitung und ohne Strom.

Das Mittagessen hat geschmeckt, evtl. weil wir es uns selbst zubereitet haben. Wir haben einen Kochkurs für Khmer-Küche besucht. Und logischerweise haben wir diejenigen Kräuter, die uns nicht schmecken einfach weggelassen. Vorspeise Mango/Tomatensalat, Hauptgang Chickencurry, Dessert In Kokoscreme eingelegte Minibananen. Jetzt liegen wir am Pool im Hotel und bereiten un geistig auf den Abend vor. Wir werden eine Show für einheimische Volkstänze besuchen.

Wir haben uns die Tanzshow angesehen. War schön, die Musik etwas speziell, die Tänzerinnen aber gut. Das dazugehörende Abendessen war sehr gut, so dass wi rundum zufrieden mit dem Tuktuk, das auf uns gewartet hat, nach ‚Hause‘ gefahren sind.

 

 

Donnerstag, 13. Dezember 2018 - Hanoi

Mensch, war das eine Schüttelei, die Fahrt auf den Berg Kulen. Die letzten etwa 15 km auf Naturstrasse mit fast keinen Löchern. Unterwegs wurde uns, bei einem Stop, gezeigt, wie Palmzucker hergestellt wird. Oben gab es dann einen Wasserfall und ein Kloster zu bestaunen. Und wie immer, zwischen vielen, vielen Flachnasen (so nennt man hier die Chinesen). Gegen Abend wurden wir dann zum Flughafen von Siem Reap gebracht. Mit einem vollen Airbus 321 sind wir 1.5 Stunden später hier in Hanoi gelandet, wurden ins Hotel gebracht und geniessen nun die Ruhe.

 

 

Freitag, 14. Dezember 2018 - Hanoi

Er ist einfach unglaublich, der Verkehr auf den Strassen der Altstadt, hier in Hanoi. Auf ein Auto kommen etwa 10 Roller und die Strasse ist voller Autos. Unglaublich dass man die Strasse problemlos überqueren kann und unglaublich dass da kein Unfall passiert. Nun, wir jedenfalls sind problemlos durch die Marktstrassen und Markthallen an den See gekommen. Dort haben wir mit dem Bus ein Rundfahrt durch den neuen Teil der riesigen Stadt (ca. 8 Mio Einwohner) gemacht. Nach einem guten aber späten Mittagessen sind wir dann noch einmal in die Altstadt eingetaucht, haben verschiedene Kleinigkeiten eingekauft und sind nun, zwar etwas müde von den Eindrücken, dem Lärm, dem Dauergehupe und dem Gewusel, zurück im Hotel.

 

 

Samstag, 15. Dezember 2018 - Hanoi

Der heutige Ausflug hat uns heute Morgen nach Ninh Binh geführt. Eine Stadt, etwa 80 km südlich von Hanoi, die Ausgangsposition zur trockenen Bucht. Hier haben wir zuerst einmal eine resp. drei Pagoden besucht. War ein bisschen anstrengend, immerhin etwa 120 Treppenstufen zwischen der ersten und der dritten Pagode. Die Aussicht von oben hat sich allerdings gelohnt. Danach zeigte man uns das UNESCO-Welterbe, die Tempelanlage des ersten Kaisers von Vietland (972 – 993).

Nach einem sehr kurzen Mittagessen starteten wir zu einer ausführlichen Bootsfahrt. Durch eine sehr schöne Landschaft, durch Karstfelsen, durch Höhlen, an der Insel auf der der neue Film über KingKong gedreht wurde vorbei. Und nach etwa 2,5 Stunden waren wir dann wieder zurück. Alles gerudert von einer Bäuerin. Die Rückfahrt zum Hotel durch alle Staus dieser Welt dauerte dann Stunden und seit 19 Uhr sind wir nun wieder zurück.

Nach dem Nachtessen haben wir noch einmal etwas Altstadtluft geschnuppert. Da während dieser Zeit das Fussballspiel Vietnam/Malaysia übertragen wurde, waren die Strassen wie ausgestorben und vor jedem Fernseher, Grossbildanlage und Beamer an allen Kreuzungen und Ecken, eine riesige Menschenmenge die extrem lautstark ihre Nationalmannschaft anfeuerte. Nun Vietnam hat den Asia-Cup gewonnen und wir werden diese Nacht sicherlich nicht so schnell einschlafen, denn ausser Trommeln und Pauken sind vor allem Vuvuzelas und Hupen zu hören.

 

 

Sonntag, 16. Dezember 2018 - Halong Bay

Schade, das versprochene, schöne Wetter ist nicht eingetroffen, denn es wäre sicher schön wenn‘s schön wär. Doch so ist uns die Schönheit der Halong Bay bisher noch nicht so richtig bewusst geworden. Umso mehr als etwa 50 Schiffe hier stehen und die meisten der Passagiere Chinesen sind. Unser Schiff selbst gehört zu den kleineren Booten, mit nur 14 Kabinen und ist schon sehr privat. Den Ausflug zu den Grotten haben wir inmitten von gefühlten 1000 Chinesen gemacht – schlimm. Wir sind nun gespannt auf Morgen, da soll die Sonne scheinen.

 

 

Montag, 17. Dezember 2018 - Hué

Es ist zwar noch früh, aber es scheint, das Wetter bessert sich von Minute zu Minute. Nach dem Frühstück werden wir zu einer kleinen Insel gefahren um dort die Höhle Sửng Sốt zu besuchten. Nach dem hinauf klettern (ca. 100 Stufen) sehen wir eine recht schöne Tropfsteinhöhle, die erst 1902 entdeckt worden ist.

Danach beginnt die Rückfahrt durch die Halong Bay Der Himmel hat aufgeklart und die einzelnen Inseln zeigen sich uns im Sonnenschein. Nach einem kurzen Mittagessen müssen wir leider das Schiff schon wieder verlassen und werden vom Transferbus zum Flughafen Hanoi gefahren. Um 16 Uhr sind wir dort und warten auf unseren Flug nach Hué wo dann ebenfalls ein Transferbus wartet und uns zum Midtowen Hotel, im Stadtzentrum bringt.

 

 

Dienstag, 18. Dezember 2018 - Hué

Nun ja, gerade erfreut war ich nicht, als heute Morgen früh aus dem Fenster schaute – es regnet. Aber heute haben wir ja einen freien Tag, besser gesagt, kein vorgebuchtes Programm. Da zieht sich das Frühstück halt bis fast 10 Uhr hin. Danach heisst es Regenjacke und Schirm und raus in die Altstadt auf der anderen Seite des Huong Rivers. Nach einer Stunde im Regen haben wir genug und verziehen uns in ein Cafe.

So ewa eine Stunde später hört der Regen auf und wir beginnen unseren Besuch der Zitadelle und der Palastanlage des letzten Kaisers. Eindrucksvoll, wie die Anlage restauriert wurde und wird, denn 1968 wurde sie durch die Amerikaner zusammengebombt.

Gegen Abend haben wir uns dann noch ein bisschen im neuen Teil der Stadt herumgetrieben und uns dem irrsinnigen Moped- und Rollerverkehr ausgeliefert. Fussgängerstreifen und Ampeln sind zwar vorhanden, haben aber überhaupt keine Bedeutung, gefahren wird wenn es Platz hat. Die Fahrtrichtung und Strassenseite ist dabei ebenfalls ohne Bedeutung.

 

 

Mittwoch, 19. Dezember 2018 - Hoi An

Pünktlich um 08:30 starten wir, zusammen mit unserem Guide, die Fahrt von Hué über den Wolkenpass, auf der Strasse A1 nach Hoi An. Und wie bestellt, beginnt ganz zaghaft die Sonne zu scheinen. Die eigentlich Fahrt ist problemlos, auf der alten Passtrasse herrscht nicht allzu viel Verkehr, es gibt ja in der Zwischenzeit einen Autobahntunnel. Aber die Landschaft ist wieder beeindruckend. Hier in Hoi An treffen wir im Hotel Ancient House ein.

Nach einem kurzen Mittagessen stürzen wir uns in die Altstadt. Diese steht unter dem Schutz der UNESCO, was aber keinen Händler stört, der dort seine Waren anbietet. Viele der alten Kaufmannshäuser können besichtigt werden, was wir dann auch tun. Mutterseelenallein, kein anderer Tourist, nur 2 oder 3 Chinesen.

 

 

Donnerstag, 20. Dezember 2018 - Hoi An

Das war heute nun wirklich ein fauler Tag. Ausschlafen, gemütlich frühstücken, zum Strand gehen (natürlich nicht zu Fuss, das Hotel hat einen Shuttlebus) und am Nachmittag dann den Hotelpool benutzen.

 

 

Freitag, 21. Dezember 2018 - Ho Chi Minh City (Saigon)

Das war ein bisschen aufwendig heute Mittag, 2 x wurde das Gate für den Flug von Danang nach Saigon, innerhalb ein paar Minuten, gewechselt und so haben wir, zwar unfreiwillig, schliesslich den ganzen Flughafen kennengelernt. Nach einem problemlosen Flug sind wir am späten Nachmittag hier in Saigon angekommen und wurde durch ‚nur‘ 33°C und 80% Luftfeuchtigkeit empfangen.

Abends, nach dem Hotel-CheckIn haben wir dann noch ein bisschen die Stadt unsicher gemacht und ein weiteres Mal über die unendliche Zahl von Rollern und Motorrädern gestaunt. In einer Restaurant gab es eine ausgezeichnete Pizza (Pfui, in Vietnam) und dann streiften wir durch den Nachtmarkt.

 

 

Samstag, 22. Dezember 2018 - Ho Chi Minh City (Saigon)

Unsere Reise hat ja eigentlich am Oberlauf des Mekong begonnen und es scheint mir nur billig zu sein, sie am Delta des Mekong zu beenden. Und das haben wir heute gemacht, eine Bootsfahrt durch einen winzig kleinen Teil des Deltas. Mit Motor- und Ruderboot. Am Abend sind wir noch etwas durch die Stadt gestreift, haben ausgezeichnet gegessen, die total weihnachtsverrückten Vietnamesen beobachtet (Die Innenstadt ist wesentlich schlimmer als jeder Weihnachtsmarkt in Europa) und bereiten uns auf den letzten Hüpfer nach Phu Quoc vor, wo wir noch ein paar Tage ausruhen wollen.

 

 

Sonntag, 23. Dezember 2018 - Phu Quoc

Und noch einmal so ein fauler Tag. Ausschlafen, Frühstücken und noch ein bisschen in der Stadt herumspazieren, noch einmal eine Kreuzung mit verrückten Rollerfahrer sehen und dann auf den Transfer zum Flughafen warten, das war alles, was wir heute gemacht haben. Um 14:15 ist die Maschine nach Phu Quoc gestartet und bereits etwa um 15:45 haben wir unsere Zimmer für die nächsten paar Tage bezogen, die Hotelanlage besichtigt und den Strand besucht.

 

 

Montag, 24. Dezember 2018 - Phu Quoc

Wir haben beschlossen, die Seele baumeln zu lassen. Nach einem ausgiebigen Frühstück (spät) begeben wir uns ins Wasser. Mit 28-29° ein ausgesprochen feines Vergnügen. Danach müssen wir auf den Liegen ausruhen, wieder Schwimmen usw. Gegen Abend machen wir uns dann fein, das Dinnerbuffet wird heute am Strand aufgebaut. Von der in Europa weihnachtlichen Stimmung keine Spur, hier wird Christmas-Party gefeiert. Doch, ein Weihnachtslied wurde von der Band zum besten gegeben, allerdings der Jingle-Bells-Rock.

 

 

Dienstag, 25. Dezember 2018 - Phu Quoc

Fast wie Gestern, Nach dem Frühstück an den Strand. Die 29° locken. Doch, heute müssen wir uns den Strand verdienen. Kurz nach unserer Ankunft beginnt es zu schütten. Zwar nur kurz, aber wirklich heftig. Kurz darauf, allerdings wieder Sonne pur. Und dann wieder Wasser von oben …. usw.

So gegen 15 packen wir zusammen, und fahren per Taxi ins Stadtzentrum. Dort landen wir zuerst im noch nicht aufgestellten Nachtmarkt und danach im lokalen Markt, den wir aber schnell wieder verlassen, denn die Art wie hier Tiere, Fleisch, Fisch und andere Lebensmittel verkauft werden ist nicht so wahnsinnig gut für unsere Magennerven.

 

 

Mittwoch, 26. Dezember 2018 - Phu Quoc

Hat das geschüttet heute Morgen. Wir haben gerade noch das offene Restaurant erreicht und dann beim gemütlichen Frühstück dem Wolkenbruch zugesehen (Ich weiss nun auch was ein tropisches Gewitter ist). Nach 10 Uhr dann wieder Sonnenschein und der Strand ruft. Den Rest des Tages haben wir mit Baden und Faulenzen zugebracht.

 

 

Donnerstag, 27. Dezember 2018 - unterwegs

Das war‘s, schade – ein paar Tage mehr hätten wir es sicherlich noch gut ausgehalten. Doch alles geht einmal zu Ende, leider. Nun um 11 Uhr heute Vormittag wurden wir zum Flughafen gebracht und flogen mit Bangkok Airways nach Bangkok. Leider hatten wir da einen etwas längeren Aufenthalt (9 Stunden), aber seit 23:50 sitzen wir nun in der Lufthansa Maschine (A380) nach Frankfurt. Dort müssen wir Morgen früh noch einmal umsteigen und werden um etwa 8 Uhr in Zürich ankommen.

 

 

Hinter uns liegt eine wunderbare Reise durch Thailand, Laos, Kambodscha und Vietnam. Natürlich haben wir, wie immer viel zu wenig Zeit gehabt um alle die Sehenswürdigkeiten zu sehen und mit den Leute zu plaudern. Aber die Gegend hat einen tiefen Eindruck bei uns hinterlassen und speziell Laos mit seiner Ursprünglichkeit wäre noch einmal eine ausführliche Reise wert. Wir jedenfalls sind glücklich wieder zuhause, voll von Eindrücken und Bildern und dankbar, dass wir keinerlei Probleme hatten.

Die Welt ist einfach zu schön um zuhause zu bleiben!


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